Zum Gastkommentar von
Claus J. Raidl, 19. Jänner

Sinnvolle Reformen
brauchen ihre Zeit

Seit die neue Regierung im Amt ist, kommen aus allen Ecken Vorschläge und Anträge und Ideen. Merkwürdig, vieles von dem hätten die Vorgänger schon lange erledigen können. Besonders am Schulsektor, am Gewerbesektor und einigen mehr.

Es hat manchmal den Anschein, als wollen Parteien und deren Organisationen die derzeitige Regierung auflaufen lassen. Diese kann auch nicht einen Hebel umlegen, und auf einmal ist alles besser. Den Verwaltungsapparat mit all den Verflechtungen plötzlich umzukrempeln geht kaum, aber stückweise schon.

Horst Weger,

per E-Mail

Zum Artikel von Karl Leban,
18. Jänner

Die AUA zieht sich aus Bundesländern zurück

Die Ideen der Verantwortlichen der AUA, die Niederlassungen in den Bundesländern zu schließen, ist mehr als kurz gedacht. Hunderte Mitarbeiter würden dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren und wenn man in den Bundesländern nicht mehr mit der AUA abfliegen oder ankommen kann, dann muss man auch eigentlich nicht mit ihr fliegen!

Das ist so das selbstherrliche Denken der deutschen Eigentümer: "Was nichts bringt, das stoßen wir ab!" Ich bin der Meinung, dann soll sich diese Fluglinie auch nicht mehr AUA ("Austrian Airlines") nennen dürfen. Es war bisher immer das erste Heimatgefühl, in eine AUA-Maschine im Ausland einzusteigen, das Lächeln der Crew an der Gangway, der Donauwalzer begrüßte die Fluggäste und guter, österreichischer Kaffee erfreute den Gaumen. Die Chefs der Lufthansa sollten sich das gut überlegen: Wenn sie nicht zurückrudern, können wir auch mit anderen Linien fliegen, leider nicht so heimatlich wie mit "unserer AUA"!

Franz Schramböck,

4030 Linz