Zum Gastkommentar von
Gerfried Sperl, 26. Jänner

Die Grenzmauer
des Donald Trump

Der Kolumnist und profunde Kenner der Weltpolitik Gerfried Sperl nimmt Bezug auf den Bau von Mauern als Demonstration von Sicherheit, Macht und Geltungssucht. Donald Trump kann als brillanter Populist fragliche Sachverhalte als Realität "vermarkten". Die permanente mediale Wiederholung einer Halbwahrheit oder Lüge ist somit erfolgreich, letztlich glauben viele US-Bürger an die Notwendigkeit der Mauer an der Grenze zu Mexiko. Ich frage mich, was es für die US-Staatsordnung bedeutet, wenn Gesetze von Plänen eines Egomanen systematisch sabotiert werden.

Wilma Kropf,
per E-Mail

Zum Artikel von Daniel Bischof, 19. Jänner

Touristenmassen in
der Wiener Innenstadt

Ich kann diesem Artikel und dem, was Opernsänger Clemens Unterreiner sagt, nur beipflichten. Ich komme seit vielen Jahren drei bis vier Mal im Jahr nach Wien für Theater- und Opernbesuche. So viele Touristen wie Mitte Jänner habe ich noch nie im Winter in Wien gesehen. Am Nachmittag einen Tisch in einem der vielen Kaffeehäuser in der Innenstadt zu bekommen, war total unmöglich. Überall standen Schlangen von Touristen vor den Türen. So macht Wien keinen Spaß mehr. Es ist definitiv nicht mehr, wie es mal war, und das ist sehr schade.

Vicki Marty,

per E-Mail

Innenminister Kickl
zu Politik und Recht

"Recht muss Recht bleiben" ist eine gefährliche Drohung, sonst hätten wir heute noch die Todesstrafe. Innenminister Herbert Kickl will sich aber nicht mit der Kapitulation der Politik im Asyl- und Kriminalitätsbereich abfinden. Seine Äußerung, das Recht müsse der Politik folgen und nicht umgekehrt, wird von einer ideologisch geprägten Missinterpretation diskriminiert.

Parlamente machen Gesetze, indem sie meist dem Willen der Volksmehrheit folgen. Gerichte vollziehen diese Gesetze. Ist der Vollzug offensichtlich zu mild, sind die Gesetze zu verschärfen. Sie sind nicht in Stein gemeißelt.

Dr. Ewald Maurer,

1160 Wien