Zum Gastbeitrag von
Reinhard Seiß, 30. Jänner

Keine Spekulation
mit Wohnraum

Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag! Wenn nur mehr Stadtplaner meinten, es sollte Wohnraum nicht zum Anlageobjekt der Finanzwirtschaft werden (können) und zukunftstaugliches Wohnen als Rendite, als ökologischer Mehrwert im Vordergrund der Wohnbaupolitik stehen - dann wären wohl auch viele andere Probleme gelöst.

Ilse Kleinschuster,

per E-Mail

Zum Artikel von Karl Ettinger,
29. Jänner

Genügend Spielraum
in der Bildungspolitik

Eine vernünftige Lernpolitik betreibt die Bildung persönlicher Qualitäten und die Ausbildung talentierter Qualifikationen. Zumindest werden diese ermöglicht.

Todfeind ist jegliche Art der zwangsweisen Vereinheitlichung. Die lässt für Bildung immer weniger Raum. Und die Ausbildung verabsäumt die Entfaltung der persönlichen Stärken und arbeitet mit einem vorrangigen Herumdoktern an den Schwächen auf die Erzielung eines Mittelmaßes hin. Mit Pisa und der Zentralmatura praktizieren wir zwei Instrumente in diese Richtung. Es wäre hoch an der Zeit, die anstehenden Aufgaben bis zu einem guten Ende zu durchdenken.

RgR Prof. Reinhard Horner,

1100 Wien

"Die Klage des Friedens": Pflichtlektüre vor der EU-Wahl

Nicht nur angesichts der weltweiten Gefährdung des Friedens hat "Die Klage des Friedens" von Erasmus von Rotterdam erschreckende Aktualität. Wie Brigitte Hanemann schreibt, hielt Erasmus die Etablierung des Friedens in Europa für greifbar nahe. Kanzler Jean Le Sauvage beauftragte ihn deshalb im Namen des jungen Burgunder-Herzogs Karl, des späteren Kaisers Karls V., anlässlich eines Friedenskongresses in Cambrai eine passende Rede zu halten. So entstand 1517 die "Querela Pacis", wo die Friedensgöttin, die "von allen Nationen verbannt und niedergeschlagen wird", höchstpersönlich ihre Klage vorträgt.

Ich möchte dieses Werk, das ich vor einigen Jahren auf den Spuren von Erasmus in Basel erworben habe, vor allem Politikern als ideale Vorbereitung zur EU-Wahl wärmstens empfehlen!

Dorothea Nahler,

1130 Wien