Oberst iR Kurt Gärtner,
4600 Wels

Zur Glosse von Severin Groebner, 16. Februar

Die ungeschriebenen
Gesetze Österreichs

Wie immer ganz großartig. Allerdings kann man unsere Realverfassung auch ganz knapp auf die "Drei österreichischen Grundsätze" reduzieren: 1. Das war schon immer so. 2. Das haben wir noch nie anders gemacht. 3. Da könnte jeder kommen. Geflüstert wird es natürlich im Dialekt.

Dr. Michael Pretterklieber,

per E-Mail

Zum Leitartikel von Walter
Hämmerle, 16. Februar

Menschliche Gemeinheit
in den Sozialen Medien

"Haben die Sozialen Medien einen neuen Grad von Dummheit und Niedertracht in die Welt gebracht?" Natürlich nein, die Intensität und Breite der Abbildung dieser menschlichen Eigenarten ist nur um Potenzen größer geworden.

Dem Menschen ist alles zuzutrauen, im Guten und im Schlechten. Letzteres wurde immer nur durch erlerntes Benehmen eingebremst. Seit einiger Zeit gilt "Benimm" als verstaubt, und die Folgen davon werden eben sichtbar, potenziert durch die elektronischen Möglichkeiten.

Der Mensch ist nicht von Natur aus gut, darum war die Erfindung von Erziehung wichtig für das gedeihliche Zusammenleben. Es ist wohl Zeit, sich darauf zu besinnen und Maßnahmen zu setzen; Appelle, so fürchte ich, werden wohl nicht reichen.

Jürgen Jauch,

4040 Linz

Zur Kolumne von Christian Ortner, 15. Februar

Neue Frauenquote in
einem deutschen Landtag

"Frauenquote statt Demokratie" - da trifft Christian Ortner voll ins Schwarze. Ausgezeichnet, vielen vielen Dank!

Christina Vossoughi,

per E-Mail

Ein halber Feiertag
am Karfreitag

Wir wollen das Nahe und das Ferne./ "Sowohl als auch" - das haben wir gerne./ Da Befürworter und Gegner/ sich in der Mitte fanden,/ wird uns ein halber Feiertag zugestanden./ Ein halber Tag ist zu arbeiten/ und der Rest ist dann frei -/ vermute, beide Hälften sind rasch vorbei.

Karl Brunner,
9020 Klagenfurt