Wo sind all die Bienen geblieben? - © dpa/Frank Rumpenhorst
Wo sind all die Bienen geblieben? - © dpa/Frank Rumpenhorst

Das Schwinden von
Bienen und Vögeln

Was wir nicht lieben, ehren und wertschätzen, wird uns eines Tages wieder genommen werden. Angelehnt an diese Weisheit, möchte ich meine großen Bedenken zum Bienensterben äußern. Seit gut 25 Jahren ist der Bienenschwund zu beobachten, auch mit dem Bestand der Vögel, der Schmetterlinge und all der anderen Insekten sieht es trostlos aus.

Schuld daran ist der Mensch, jeder sollte sich schleunigst an der Nase nehmen und handeln - am besten gleich! Denken wir an die jahrelang massivst bewirtschafteten Landschaftsflächen, auch die öffentlichen Parkanlagen wurden zu Tode gepflegt. Unsere Bienen brauchen keine Exoten, sie brauchen heimische Sträucher, Blumen und Kräuter. Wo sieht man noch einen Garten mit weißem und rotem Klee? Mit sterilen, künstlich angelegten Gärten haben Bienen, Vögel und Schmetterlinge keine Freude.

Ein riesiges Problem stellt für mich jedoch der Einsatz der Mobilkommunikation dar. Fast zeitgleich mit dem Verschwinden der Bienen, aber auch der Vögel und Schmetterlinge kam der Mobilfunk zum Einsatz. Hat das noch niemand bemerkt und verschließen wir wieder einmal die Augen und schauen weg? Unsere Politiker forcieren nun den Ausbau der fünften Generation des Mobilfunks. Es kann also durchaus sein, dass unsere Nachkommen die Bienen und viele andere tierische Bewohner nur mehr am Tablet bewundern können.

Christian Pichler,

5324 Hintersee

Die fünfte Generation
des Mobilfunks

Politiker, Wirtschaftsbosse und vor allem Mobilfunkbetreiber strahlen: 5G ist hier! Alle und alles werden mit 5G-Netzen und tausenden WLAN-Hotspots lückenlos vernetzt. Wofür? Noch mehr, noch schnelleres Herunterladen von "Spiel und Spaß", selbstfahrende Autos, "intelligente" Haushaltsgeräte und vieles mehr, worauf Menschen mit einem Rest von gesundem Menschenverstand gerne verzichten. Der Preis? Zunehmende Strahlenbelastung, Gefährdung unserer Gesundheit und vor allem: Überwachung für alle und überall!

Walter Koren,

4560 Kirchdorf

Global gültige Regeln
für das Internet

Mark Zuckerberg ist zu einer Erkenntnis vorgestoßen, hinter welcher die meisten Politiker noch Lichtjahre zurückliegen. Zuckerberg hat gesagt: Anstelle nationaler Regeln ist ein gemeinsamer globaler Rahmen für das Internet notwendig. Bravo! Das gilt aber nicht nur für Facebook, sondern auch für alle siebeneinhalb Milliarden Menschlein auf dieser Welt, für alle zweihundert Regierungen, für alle Parteien, für alle Vereine und alle sonstigen Interessengruppen. Nur ein feinmaschiges, geschütztes, umgesetztes und durchgesetztes internationales juristisches Regelwerk ist ein wirkungsvoller Ersatz für Willkür, Selbstjustiz und militärische Gewalt.