Kurt Ruppi,

2320 Schwechat

Das kaputtgesparte
Bundesheer

Das Regierungsprogramm sieht die "Wiederherstellung der Fähigkeit zur militärischen Landesverteidigung" vor. Politische Visionäre sprechen sogar von einer gemeinsamen Europaarmee, aber auch da werden die 0,5 Prozent des BIP für die Landesverteidigung nicht ausreichen, wenn die anderen Staaten durchschnittlich 1,6 Prozent ausgeben.

Viele Politiker wünschen sich eine leistungsfähige Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU, hierzu müssen auch von Österreich entsprechende militärische Fähigkeiten für ein solidarisches Handeln bereitgestellt werden.

Bisher aber wurde von der Regierung viel geredet und wenig getan. Möglichst rasch müssen Maßnahmen gesetzt werden, um Worte auch in Taten umzusetzen. Es wird viele Jahre dauern, bis sich das Bundesheer gänzlich erholt hat. Der angestrebte ausgeglichene Haushalt gibt nur einen kleinen finanziellen Spielraum.

Oberst iR Kurt Gärtner,

4600 Wels

Unklare Risiken der
neuen Mobilfunktechnik

Die belgische Regierung hat das 5G-Projekt in Brüssel gestoppt. Sie befürchtet, dass die Strahlenschutzwerte nicht eingehalten werden. "Ich kann eine solche Technik nicht zulassen, wenn die Strahlungsstandards, die die Bürger schützen sollen, nicht beachtet werden - 5G hin oder her", zitiert die Zeitung "Brussels Times" die belgische Umweltministerin Céline Fremault.

Auch Genf in der Schweiz stoppt den Aufbau von 5G-Mobilfunkantennen. Dem Schweizer Parlament fehlen "wissenschaftliche Erkenntnisse über gesundheitliche Risiken", heißt es in einem Bericht.

Und unsere Regierung? Die feierte die Einschaltung des 5G-Netzes als erstes Land in Europa. Nach Bürgerprotesten will man nun den 5G-Ausbau wissenschaftlich begleiten - doch der Ausbau geht trotzdem voran. Sind wir in Österreich für unsere Regierung Versuchskaninchen? Es wird einen Freilandversuch an uns Menschen, der Natur und den Tieren geben. Doch was ist mit unseren Kindern?

Monika Ties,

6850 Dornbirn