Zum Artikel von Matthias
Greuling, 3. Mai

Früher SPÖ -
heute FPÖ

Die FPÖ-Wähler von heute sind oft ehemalige SPÖ-Wähler. Damals waren sie noch die Guten, nicht wahr?

Es ist ein Zeichen autoritärer Demokratie, wenn sich Wähler einer legalen, in Parlament und Regierung vertretenen Partei nicht trauen, ihre Meinung vor der Kamera kundzutun - wegen befürchteter Repressalien am Arbeitsplatz.

Fritz Gessler,

per E-Mail

Zum Artikel von Karl Ettinger,
2. Mai

Hohe Steuern

auf Alkohol

Es wäre jetzt auch dringend an der Zeit, den Alkohol, die schrecklichste und tödlichste Droge der Österreicher, mit voller Kraft zu besteuern.

Eine Anhebung der Alkoholsteuer um mindestens 500 Prozent wäre wünschenswert. Auch könnte ich mir einen Mindestpreis von etwa 10 Euro für jedes alkoholische Getränk (1 Flasche/
Dose Bier) vorstellen.

Dies würde wieder Geld in die Staatskasse spülen.

Johann Widmayer,

per E-Mail
"Vereinigte Staaten

von Europa"?

Vor der EU-Wahl propagieren einige Parteien und politische Bewegungen die "Vereinigten Staaten von Europa" oder eine "Republik Europa". Moralisch ist gegen solche Ideen nichts einzuwenden, und es lassen sich diese Modelle relativ leicht am Reißbrett darstellen oder mit dem Computer simulieren.

Mich erinnert das alles an einen alten Bundesheer-Witz: Ein Generalstabsoffizier wird über seine Aufgaben befragt und erklärt: "Ich wäre mit meinem Aufgabenbereich sehr zufrieden, gäbe es die Truppe nicht." Wahrscheinlich hat der Offizier nur Spaß gemacht. Einige Europa-Politiker scheinen aber ein ähnliches Problem zu haben: Sie planen an der Bevölkerung vorbei.

Eine wichtige Basis für ein "Vereintes Europa" wäre eine gemeinsame europäische Amtssprache, zum Beispiel Englisch oder Esperanto. Da aber Sprache und Nationalität ein Ausdruck der Identität sind, stößt die Planung schon hier an ihre Grenzen.

Auch das nationalstaatliche Denken lässt sich nicht so einfach zugunsten der Europäischen Union aufgeben.

Kurt Gärtner,

4600 Wels