Günter Braun,

1020 Wien

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Bundeskanzler Sebastian Kurz handelt richtig, indem er die Koalition aufkündigt. Allerdings überlege ich, ob nicht alle Staaten der Welt quasi "mit heruntergelassener Hose" dastünden, wenn Zusammenhänge, die hintergründig im Geheimen wirken, ans Licht der Öffentlichkeit kämen...

Johanna Maria Lindner,

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Als Regierungschef ist Sebastian Kurz voll verantwortlich für den Koalitionspakt mit diesen Proponenten der FPÖ. Als Staatsmann mit Format hätte er zumindest deutlich gesagt, dass alle Umstände schonungslos untersucht und, wenn nötig, vor Gericht gebracht werden. Die Hereinnahme dieses ganz und gar ungeeigneten Personals hat einzig und allein Kurz zu verantworten.

Peter Albrecht,

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Die SPÖ hat bei Neuwahlen diesmal gute Karten. Pamela Rendi-Wagner steht nicht unter Korruptionsverdacht. Eine Frau als Bundeskanzlerin wäre für Österreich eine symbolische Abwechslung und Erneuerung. Arbeiter und Geringverdiener haben FPÖ und ÖVP durchwegs enttäuscht. Deren Spender werden sich diesmal zurückhalten, nachdem die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Rechnungshof und die Medien hellhörig wurden. Die Mobilisierung im linken Lager ist derzeit aufgrund des rechten Intermezzos sehr gut.

Robert Müller,

per E-Mail

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Die FPÖ wird ein wichtiger innenpolitischer Faktor bleiben, weil die durch Links-"Liberale" aller Schattierungen geschaffenen politischen Missstände bei den Menschen einfach den Wunsch nach konsequenter Korrektur verursacht haben und keine andere Partei zu dieser imstande ist.

Manfred Walter,

per E-Mail

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Auf uns kommen nicht nur schon wieder Neuwahlen zu. Wir und vor allem die Parlamentarier müssen wieder viel lernen und reflektieren: über Demokratie, Humanismus, menschliche Werte, Ethik (vor allem auch Wirtschaftsethik), den verantwortungsvollen Umgang mit der Erde, mit der Natur, dem Wasser und der Luft und den Mitmenschen, auch mit denen von anderen Kontinenten.

Fritz Baumgartner,

4222 St. Georgen/Gusen