Ein Warnhinweis zum Welt-Nichtraucher-Tag

E-Zigaretten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Experten zufolge werden sie schon bald 50 Millionen Menschen verwenden. E-Zigaretten gelten als die harmlose Alternative zum schädlichen Tabak. Vor allem wegen des aggressiven Marketings der Tabak-Lobby, die mit dem Vapen das Rauchen soeben neu erfindet.

Wer’s glaubt, wird zwar nicht selig, dafür aber krank! Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Rauchen von E-Zigaretten genauso schädlich ist wie das Rauchen von Tabakzigaretten, wenn nicht sogar noch schädlicher. Ähnliches gilt übrigens auch für die "coolen" Shishas.

Dipl. Päd. Walter Koren,

4560 Kirchdorf

Zum Leitartikel von
Walter Hämmerle, 29. Mai

Gegen die Logik des
politischen Nicht-Dialogs

Wir müssten auf die Umkehrung bestehen und die "Logik des Dialogs" nachdrücklich einfordern. Wir müssten dagegen auftreten, dass vor lauter Arbeits- und Konsumverpflichtungen keine Zeit zum Lernen und Denken bleibt. Wir haben arge Probleme mit den Nachteilen der technischen Zivilisation, und diese Probleme sind ohne profunde Meinungsbildung der Staatsbürger nicht lösbar; zuerst die Einsicht und dann die Stimmabgabe bei Wahlen - so sollte es laufen. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass sinnvolle Gespräche zum Luxus werden.

Kurt Ruppi,

2320 Schwechat

Globale Maßnahmen
gegen den Klimawandel

Die Klimaänderung hat durch den Gebrauch von Kohle, Erdöl und Gas eingesetzt. Wir haben mehr als 500 Gigatonnen Kohlenstoff in Form von CO2 in die Luft geblasen, nun werden die unerwünschten Folgen daraus erkennbar.

Das ist noch keine Katastrophe, denn wir können diesen Kohlenstoff wieder aus der Atmosphäre entfernen. Das zu tun, ist keine unbewältigbare Aufgabe - die Natur zeigt, wie es geht. Sie holt mithilfe der Photosynthese der Pflanzen jedes Jahr 130 Gigatonnen Kohlenstoff aus der Atmosphäre, die allerdings zur Hälfte verspeist und veratmet werden und zur anderen Hälfte zu CO2 verrotten.

Wir müssen einen Teil der Festlandfläche begrünen, die heute zu trocken ist. Wir dürfen Wasser nicht ungenutzt ins Meer fließen lassen, sondern müssen es zur Befeuchtung und Begrünung nutzen. Wenn wir den natürlichen Kohlenstoffkreislauf nur um 10 Prozent vergrößern, kann der übermäßige Kohlenstoff aus der Atmosphäre geholt werden, ohne dass wir auf bisherige Errungenschaften der Kultur verzichten.