Zum Leitartikel von
Brigitte Pechar, 1. Juni

Alexander Van der Bellen
hat sich im Amt bewährt

Diesem Leitartikel wird kaum jemand, der nicht abgrundtief bösartig ist, widersprechen. Ergänzen möchte ich noch, und zwar alles andere als hämisch, dass Norbert Hofer inzwischen gewiss heilfroh ist, dass der Kelch dieser Überforderungen an ihm vorübergegangen ist. Da hätte er wohl geschaut, was alles möglich ist und was von ihm abverlangt worden wäre.

Christine Preyer,

per E-Mail

Eine Neuauflage von Türkis-Blau ist möglich

Was will Sebastian Kurz? Er will vor allem zwei Dinge: Er will erstens als Regierungschef sein politisches Programm verwirklichen und zweitens sein persönliches Ansehen - und damit auch das Ansehen Österreichs auf der internationalen Politszene - positiv darstellen. Und was will Sebastian Kurz nicht? Er will auf keinen Fall unter allen Umständen an der Macht bleiben. Dieser Umstand wird heute von Kommentatoren sehr oft nicht erkannt.

Bei der Wahl im Herbst wird die ÖVP zwar der große Wahlsieger sein, aber wahrscheinlich nicht groß genug. Kurz wird einen Koalitionspartner brauchen. Da sich die FPÖ durch die Ibiza-Affäre und ihren Misstrauensantrag gegen Kurz und seine Rest-Regierung derzeit als Partner disqualifiziert hat, bliebe nur eine realistische Alternative: die Koalition mit der SPÖ. Damit aber würde das Regierungsprogramm entscheidende Veränderungen gegenüber dem vorherigen erfahren müssen.

Wenn allerdings die FPÖ ein Wahlergebnis von mehr als 20 Prozent erzielen sollte, könnte Kurz es neuerlich mit einer Koalition mit der erneuerten FPÖ versuchen. Mit Norbert Hofer als Vizekanzler und Außenminister sowie ohne Beteiligung von Herbert Kickl und mit einem Innenministerium unter ÖVP-Leitung. Und selbst wenn sich die Medien derzeit überwiegend gegen eine Neuauflage der türkis-blauen Koalition aussprechen, so ist diese nach der Wahl im September keineswegs unwahrscheinlich.

Peter F. Lang,

per E-Mail

Für emissionsstarke Autos
steigen die Abgaben

Dass endlich PS-starke Autos stärker besteuert werden, ist schon längst fällig. Denn es gibt kaum noch Autos unter 100 PS auf unseren Straßen. Dieser Irrsinn muss durch eine höhere Nova und CO2-Steuer behoben werden. Keiner wird gezwungen, sich ein großes Auto zu kaufen.

Ernst Pitlik,

1220 Wien