Daniela Pichler,

5324 Hintersee

Keine Zukunft für
den alten Sozialismus

Es gab Zeiten, da waren die sozialistischen Parteien wichtig, nötig, gut und erfolgreich. Das war die Zeit, da die Arbeiter noch Tarifverträge brauchten, wo man Gewerkschaften benötigte und Kammern. Die Zeit, da erstmals Frauen ohne Arbeit Geld für die Kinder bekamen und Bedürftige Rechte und Zuwendungen erhielten. All das war ja nicht immer so.

Aber diese Zeiten sind vorbei. Die Lohnkosten sind so hoch, dass man sie mit Schwarzarbeit, Leiharbeit und Billiglöhnern umgeht. Gewerkschaften und Kammern sind für viele eine Plage geworden, und manche würden sie gern wieder abschaffen. Und die finanziellen Zuwendungen des Staates haben dazu geführt, dass sich oft das Arbeiten gar nicht mehr lohnt, weil man für Kinder oder sonstigen Bedarf mehr Geld vom Staat bekommt, als man mit Arbeit verdienen würde.

Das Sozialbudget ist das größte im Staat und hat zu massiver Verschuldung geführt. Zufriedener hat es die Menschen nicht gemacht. Im Gegenteil. Dankbar ist niemand, wie es scheint. Und all diese sozialen Zuwendungen wirken natürlich wie ein Sog für alle Nationalitäten, zu uns zu kommen. Das ist menschlich verständlich, aber fatal. Die Systeme waren nicht so gedacht, und der Staat geht kaputt. Die Zeit dieses Sozialismus ist einfach vorbei.

Sollten wir nicht zurückrudern? Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung? Die Politik hat jetzt andere Aufgaben und eine andere Ausgangssituation als früher. SPÖ und SPD: Vielen Dank, doch jetzt ade!

Dr. Lucia Kautek,

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Verkehrprobleme rund
um den Flughafen Wien

Der Vorstand des Wiener Flughafens warnt: CAT und S-Bahn seien an der Kapazitätsgrenze.

So einfach geht es nicht. Und neue Erkenntnisse sind das schon gar nicht! Die Intervalle der S7 betragen noch immer 30 Minuten. Was spricht gegen eine höhere Frequenz? Und etwas kundenfreundlicher bitte: Ausschließlich Niederflurzüge, mit Gepäck wird es sonst mühsam.

Wenn der Zeitunterschied zum CAT nur neun Minuten beträgt, wäre ein Umstieg des Flughafen- und Airline-Personals zur (häufigeren) S-Bahn wohl verschmerzbar. Die Parkbegrenzung im Anfahrtsbereich praktizieren andere Flughäfen seit Jahren - siehe Zürich. Warum macht Wien das erst jetzt? Und mit der dritten Piste bricht ja dann das Chaos im Zubringer- und Abholverkehr aus. Wenn die Projektionen stimmen, reden wir immerhin von 15.000 und mehr Passagieren zusätzlich - pro Tag!

Heinz Haberzeth,

per E-Mail