Der ÖVP in den Rücken zu fallen, hat bei der SPÖ also Tradition. Das Wort "Vertrauen" sollte gerade sie nicht in den Mund nehmen.

Dr. Margit Kraker,

1090 Wien

Die richtige Frau
zur richtigen Zeit

Als eingefleischte Sozialdemokratin kann ich der SPÖ nur gratulieren, eine Frau wie Pamela Rendi-Wagner gefunden zu haben. Ihr ist es gelungen, die SPÖ wieder auf eine Linie zu bringen. Eine Linie, die bedeutet, nicht im rechten Sumpf auf Stimmenfang zu gehen, sondern sich für eine menschliche Politik einzusetzen und für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu kämpfen. Wer, wenn nicht sie, kann endlich für die Frauen kämpfen. Rendi-Wagner ist eine Frau, die intelligent und über jeden Zweifel erhaben ist und mit beiden Beinen im Leben steht.

Johanna Kinast,

1130 Wien

Zum Gastkommentar von
Heinz Fischer, 13. Juni

Heinz Fischer und
ein Artikel des "Profil"

Die "Wiener Zeitung" moderiert online den Gastkommentar von Heinz Fischer mit den Worten ein, es gehe um eine "erfundene Story", die von "Profil" ohne Check und Gegencheck publiziert wurde. Ich verwehre mich aufs heftigste gegen diese Behauptung und empfinde sie als rufschädigend und ehrenrührig, zumal uns Heinz Fischer in seinem Text Dinge unterstellt, die wir gar nicht behauptet haben - das lässt sich anhand unseres Textes leicht belegen. Ich halte dazu fest:

1) "Profil" hat nie behauptet, Fischer habe eine SMS geschickt oder selbst angerufen.

2) "Profil" liegt eine SMS von einem Hofburg-Mitarbeiter vor, deren Authentizität überprüft wurde.

3) "Profil" hat Fischers Pressefrau mit der SMS konfrontiert und ihre Stellungnahme dazu abgedruckt. Ich denke, das entspricht einem journalistisch korrekten Vorgehen.

Martin Staudinger/"Profil",

per E-Mail