Wien hat

zahlreiche Probleme

Es ist eine bodenlose Frechheit, wenn der Bürgermeister von Wien bei einer Veranstaltung sagt, die FPÖ sei rechtsextrem. Damit beleidigt er nicht nur die FPÖ, sondern auch alle Freiheitlichen Wähler.

Für Michael Ludwig wäre es besser, er würde sich um die vielen Probleme in Wien kümmern: Kriminalität, brutale Jugendbanden, Ausländer, Schulen, Arbeitslosigkeit und nicht zu vergessen der große Skandal KH Nord.

Ernst Pitlik,

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Zum Artikel von Felix Lill, 16. Juli

Fehlendes

Schamgefühl?

Der Verlust des Schamgfühls sei das sichere Zeichen für Schwachsinn, dozierte einst Doktor Freud - niemals und nirgendwo wurde treffender unsere postmoderne Kultur beschrieben.

Fritz Gessler,

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Zum Gastkommentar von
Georg Günsberg, 3. Juli

Gemeinwohlverantwortung

und strukturelle Maßnahmen

Ja, Klimanotstand auszurufen, finde ich gut, aber nur in Zusammenhang mit ernsthaft überlegten Maßnahmen!

Was darunter zu verstehen ist, haben sich in Österreich dutzende Expertinnen und Experten der Klimaforschung und Transformationsforschung aus dem österreichischen Klimaforschungsnetzwerk CCCA und der Kommission Klima und Luftqualität der ÖAW aus persönlichem wissenschaftlichem Engagement heraus überlegt und an einem Dokument mitgearbeitet, das diese Frage beantworten helfen soll: dem "Referenzplan als Grundlage für einen wissenschaftlich fundierten und mit den Pariser Klimazielen in Einklang stehenden Nationalen Energie- und Klimaplan für Österreich (Fef-NEKP)".

Natürlich können solche Pläne nur Wirkung zeigen, wenn "von unten" eine entsprechende Gemeinwohlmitverantwortung getragen wird - und "von oben" die notwendigen wirtschaftlichen Strukturen geschaffen werden.

Ilse Kleinschuster,

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Zum Artikel von Thomas Seifert, 28. Juni

Absicherung für Kryptowährungen?

Durch die Kryptowährungen wird zusätzliches Geld geschaffen. Statt durch Prägemaschinen und Banknotendrucker durch das Werkeln von Computern. Virtuell und digital. In Goethes "Faust II" hat Mephistopheles bereits künstlich Geld geschaffen (für alles, das sich unter dem Erdboden befindet). Wie wird das bei Libra von Facebook werden? Derzeit sieht es so aus: Wenn jemand beispielsweise 100 Euro auf Libra umtauschen wird, so werden ihm etwa 100 Libra auf ein sogenanntes Wallet gebucht. Aber die 100 Euro sind nicht weg, die sind dann bei Facebook oder bei Visa oder woanders. Somit wird sich dadurch die Geldmenge verdoppeln.

Wie wird das abgesichert? Das gehört grundsätzlich geklärt. Die Ausweitung der verfügbaren Geldmenge kann zu einem Problem werden.

Peter Juerss,

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Emmanuel Macrons

Weltraumkommando

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos angekündigt. Ein Konflikt im All ist keine Science-Fiction mehr wie in Kinofilmen, er wird in der vorausschauenden Planung von den Militärstrategen berücksichtigt.

Auch die Nato sieht eine ernstzunehmende Gefahr im Weltraum, da dort wichtige Kommunikations-, Aufklärungs- und Navigationssatelliten ungeschützt die Erde umkreisen. Eine potenzielle Bedrohung bestehe etwa durch die Stationierung von Waffen in der Erdumlaufbahn oder durch gezielte Angriffe auf Satelliten.

Der Weltraum wird künftig neben dem Boden oder im Luft-, See- oder Cyberraum ein neues militärisches Einsatzgebiet darstellen. Ohne funktionierende Satelliten könnte die Nato sich auf dem Gefechtsfeld kaum bewegen, nicht über weite Entfernungen kommunizieren, aus der Luft nur eingeschränkt aufklären und moderne Waffensysteme nicht effektiv einsetzen.

Die USA, Russland, China und Indien haben schon jetzt die Fähigkeit, von der Erde aus Satelliten im Weltraum mit Raketen abzuschießen und damit wichtige satellitenabhängige Systeme lahmzulegen, wie beispielsweise die Navigation; auch wirkungsvolle elektronische Störmaßnahmen können Satelliten außer Gefecht setzen.

Man stelle sich die Situation vor, wenn die Mehrheit der Navigationssatelliten neutralisiert wird und das GPS weiträumig ausfällt. Nicht nur die militärische Führung hätte Probleme, sondern auch der öffentliche Fernverkehr und zivile Flugverkehr würden große Schwierigkeiten bekommen.

Oberst iR Kurt Gärtner,

4600 Wels