Zum Leitartikel von
Thomas Seifert, 27. Juli

Ratlose EU beim
Thema Migration

Danke für diesen offenen Leitartikel! Thomas Seifert hat völlig recht: Momentan herrscht in Europa das Florianiprinzip in der Migrationsfrage. Ob wir noch eine Änderung erleben werden?

Wolfgang Konczer,

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Transitverkehr
durch Tirol

Es ist nicht (nur) die freie Fahrt für freie Urlauber, es ist auch die enge Bindung der CSU an die Autolobby - sichtbar im gescheiterten deutschen Mautsystem und im Versäumnis, den Abmachungen zur Güterverlagerung auf die Schiene zu entsprechen.

Der immense Güterverkehr ist der Knackpunkt, denn trotz Umwegen und Zeitverlust fahren die Lkw aus den oberitalienischen Industriemetropolen Mailand und Turin eher über Österreich als über die Schweiz. Die Eidgenossen brauchen keine Rücksicht auf Auto- und Mineralöl-Lobbies zu nehmen. Entsprechende Maßnahmen in der EU würden wohl am EU-Rat scheitern, wie schon die Ökologisierung der Agrarförderung oder ernsthafte Maßnahmen gegen das Leerfischen der Meere.

Georg Lechner,

per E-Mail

Grünflächen gegen
Hitze in der Stadt

Wien war in den Straßen nie grün (wie etwa Berlin), was mit der Enge der Stadt und ihrer Straßen zu tun hat. Jetzt, in Zeiten zunehmender Trockenheit und Hitze, damit zu beginnen, Bäume ganz neu zu pflanzen, ist ziemlich aussichtslos: Denn der Pflegeaufwand über die ersten Jahre wäre zu groß und wasser- wie kostenaufwendig.

Statt sie mit Bäumen zu bepflanzen, könnte man Plätze von Asphalt befreien und dort grüne Inseln (Hecken, Wiesen) schaffen - so, wie es ja bereits an einigen Stellen der Fall ist, nur sind diese halt zu klein. Und Riesenasphaltflächen, wie der gerade neu entstehende Parkplatz vor Schönbrunn, sollten als Hitzeglocke der Vergangenheit angehören.

Hermann Markwart,

per E-Mail