Zum Artikel von Karl Ettinger,
21. August

Kostenexplosion im Gesundheitswesen

Seit Jahren rufen Experten nach einer Kostendämpfung im Krankenhausbereich. Vergeblich! Jetzt schlagen Ökonomen bei den Gesundheitsgesprächen in Alpbach Alarm: Bis 2030 drohe eine Verdoppelung der Spitalsausgaben! Eine wirksame Kostensenkung scheint unmöglich: Solange die Länder "ihre" Krankenanstalten primär als Motor für Wirtschaft und Jobs betrachten, müssen alle Versuche, die Spitalswelt zu zähmen, scheitern. Der Föderalismus schützt die Schuldenmacher in den Bundesländern.

Dr. Wolfgang Geppert,

1010 Wien

Ein neuer Vorsitz für Deutschlands SPD

Hat die alte SPD noch eine Chance? Soll jetzt Olaf Scholz oder ganz einfach eine Doppelspitze den abgedrifteten Karren wieder auf die Spur bringen? Leider müssen sich Parteimitglieder bereits aus den hinteren Reihen für das Amt an der Parteispitze hervortun, weil es keine Persönlichkeiten in der SPD mehr gibt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: So manche Mitstreiter aus den hinteren Reihen könnten besser sein als die der vorderen! Die SPD jedoch hat in den vorderen Rängen offensichtlich nichts mehr zu bieten.

Alois Sepp,

D-81371 München

Striktere Regeln
für E-Scooter

Die wild abgestellten E-Scooter in der Stadt sind nicht nur für Sehbehinderte, Alte und körperlich Behinderte problematisch. Für Scooter sowie Fahrräder sollen fix definierte Abstellräume geschaffen werden. Dort und nur dort dürfen sie abgestellt werden. Nachdem es sogar für Fußgänger Regelungen wie das Rechtsgehgebot (StVO § 76 (2): "Fußgänger haben, wenn es die Umstände erfordern, rechts auszuweichen und links vorzugehen") gibt, werden solche Regelungen wohl auch für diese Geräte möglich sein.

Peter Jürß,

1160 Wien

Das Schnitzel im Verfassungsrang

Das muss unbedingt noch vor dem 29. September geschehen. Schließlich steht ja auch das Wasser (völlig unnötigerweise) in der Verfassung. Zum Schluss will die ÖVP noch das Schnitzel privatisieren. Ich bestehe allerdings auf Wiener Schnitzel, Schnitzel allein genügt nicht. Und bitte auch das Bargeld nicht zu vergessen, denn eine kreative Bundesregierung könnte ja auf die Idee kommen, statt mit Geld mit Obst zu zahlen.

Mag. Franz Karl,

1130 Wien