Zum Artikel von Daniel Bischof, 22. August

Konzeptlose Maßnahmen
gegen Hitze in Wien

Die Wiener Stadtregierung (auch die Grünen!) darf sich verstärkt um Nachpflanzungen kümmern: Auf öffentlichem Grund sterben jedes Jahr tausende frisch gesetzte Bäume ab, weil sie während der heiklen Anwuchsphase nicht beziehungsweise zu wenig gegossen werden. Angeblich wird bei den alljährlichen Neupflanzungen ein 30- bis 50-prozentiger Ausfall einkalkuliert.

Punktuelle Maßnahmen wie die Begrünung von Fassaden und Wartehäuschen sowie Nebelduschen und "kühle Meilen" sind zu begrüßen, werden die Problematik der zunehmenden Stadt-Erhitzung aber keinesfalls lösen. Was fehlt? Ein Gesamtkonzept!

Alexander Mayr-Harting,

per E-Mail

Aufforsten gegen
den Anstieg von CO2

Mehr Wald (allein) ist zu wenig, aber welch segensreiche Entwicklung eine Aufforstung in eher trockenen Landstrichen mit sich bringt, zeigt sich auch im südöstlichen Niederösterreich: Der Föhrenwald zwischen Wiener Neustadt und Neunkirchen hat die klimatischen Bedingungen und damit die Ernteerträge in der Umgebung deutlich verbessert.

Georg Lechner,

per E-Mail

Waldbrände im Amazonas-Gebiet

Der brasilianische Staatspräsident Jair Bolsonaro agiert, als würde ihm das Land allein gehören. Mehr als 70.000 Feuer vernichten derzeit auf einer riesigen Fläche die Lunge der Welt, den jahrhundertealten Regenwald im Amazonas. Bolsonaro negiert die Warnungen der Umweltschützer, behauptet, sie hätten die Feuer gelegt, und leugnet sogar den Klimawandel.

Wie man hört, sind es die vielen Großgrundbesitzer, die hier tausende Hektar Weideland für ihre Rinderherden gewinnen wollen - für billiges Rindfleisch für den Export. Gleichzeitig vernichtet man auch die Lebensgrundlage der Ureinwohner.

Brasiliens Politiker beginnen, die Zukunft unseres Planeten zu gefährden. Jeder von uns weiß, wie lange es dauert, bis ein Baum gewachsen ist, aber in Brasilien werden ja nicht neue Bäume gepflanzt, sondern es wird auf immer abgeholzt. Das betrifft die ganze Weltgemeinschaft. Hier muss die UNO schnell und zügig eingreifen!

Franz Schramböck,

4030 Linz

Das Salz in der
politischen Suppe

Unsere demokratische Verfassung ist die beste unter den schlechten. Ich bin hoffnungsvoll, dass die Jugend aufwacht. Es sind die kleinen Parteien, die durchwegs das Salz in der Suppe sind beziehungsweise den Mächtigen die Suppe versalzen. Mögen sie gestärkt aus den Wahlen hervorgehen!

Beate Fischer,

per E-Mail