Zur Kolumne von
Severin Groebner, 24. August

Vom "Glossenhauer"
zum Comic-Heft

Wenn der "Glossenhauer" Severin Groebner ein ebenso talentierter Grafikdesigner wie Satiriker wäre, müsste er sein "Schnallnix - der Wähler" längst in ein weiteres lokal-koloriertes Asterix-Comic umgesetzt haben. Er wäre damit in guter Gesellschaft, zumal es schon einige Wienerische Asterix-Ausgaben gibt. Nicht auszudenken, wenn daraus auch türkise, rote, blaue Wahlplakate entstünden - dann wär’s weit heiterer auf den Wahlständern!

Wolfgang Riemer,

per E-Mail

Wer freut sich nicht
über mehr Geld?

Pensionisten werden ständig an den Pranger gestellt, weil sie angeblich der nächsten Generation das Geld wegnehmen. Schuld sind einzig und allein die Politiker: Wenn sie nur im Sinn haben, welche "Zuckerl" sie den Wählern geben müssen, damit sie (vielleicht) gewählt werden, dann ist das populistisch und verantwortungslos. Denn Politiker sollten zum Wohl des Staates agieren und arbeiten.

Natürlich freut sich jeder Pensionist über eine Erhöhung. Auch jeder Berufstätige freut sich über eine Gehaltsaufbesserung. Es liegt immer an dem Vertragspartner - Vorgesetzter, Politiker -, was zugestanden wird.

Marianne Veigel,

per E-Mail

Wer tatsächlich mehr
Pension bekommt

Doppelte Pensionserhöhungen, schrecklich! 3,6 statt 1,8 Prozent! Was prozentuell als viel erschein, wie sieht das in absoluten Zahlen aus? Wer eine kleine Pension (beispielsweise durch Kindererziehungszeiten) von circa 500 Euro bezieht, bekommt statt 9 Euro mit 1,8 Prozent jetzt mit 3,6 Prozent um 18 Euro mehr. Die Differenz sind 9 Euro. Bei einer Mindestpension inklusive Ausgleichszulage sind es mit 3,6 Prozent circa 34 Euro mehr. Differenz: 17 Euro.

Wer jedoch eine Pension von beispielsweise 2501 Euro hat, bekommt bereits mit 1,8 Prozent mit 45 Euro um einiges mehr. Wer eine hohe Pension bezieht, bekommt um 93,60 Euro mehr.

Diese absoluten Beträge zum Vergleich für alle, die den Beziehern der kleinen Pensionen "die kräftige Erhöhung" neidig sind.

Peter Jürß,

1160 Wien