Zum Gastkommenrat von
Erhard Fürst, 5. September

Ein Wahlkampf abseits
wirklich wichtiger Themen

Gratulation, großartiger Kommentar, der die tatsächlichen Probleme unserer Republik auf den Punkt bringt und auch das fragwürdige Vorgehen der österreichischen Justiz thematisiert. Ibiza und Klima sind Ablenkungsmanöver von ungelösten Problemfeldern, deren direkte Auswirkungen die österreichische Bevölkerung noch viel schmerzhafter treffen werden als zu heiße Sommer. Noch dazu steht zu befürchten, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Klimaerwärmung uns mehr schaden werden als ein heißes Klima per se.

Christian Günther,

per E-Mail

Zur Kolumne von Ernest G.
Pichlbauer, 5. September

Keine echte Reform
des Ärztegesetzes

Insgeheim dachte ich schon lange, dass die Ärztekammer der größte Hemmschuh einer vernünftigen Reform des Gesundheitswesens ist; dieser Artikel bestärkt mich in dieser Ansicht.

Dr. Hermann Markut,

4600 Wels

Zur Kolumne von Bernhard
Baumgartner, 4. September

Mehr als nur eine Straße
für Christine Nöstlinger

Eine Anmerkung und Information: Neben der Christine-Nöstlinger-Gasse direkt vor dem Schulcampus Donaufeld wird es eine weitere Fläche nach Nöstlinger in Wien geben. Die Benennung des umgangssprachlich so bezeichneten Lidlparks in Hernals als Nöstlinger-Park steht demnächst auf der Tagesordnung des zuständigen Unterausschusses. Darüber hinaus ist im 2. Bezirk ein Nöstlinger-Campus geplant.

Dr. Renate Rapf,
Mediensprecherin für Stadträtin Mag.a Veronica Kaup-Hasler
(Kultur und Wissenschaft)

Fragwürdige Methoden
für politische Zwecke

Ob Ibiza-Video oder Hackerattacke auf die ÖVP, offensichtlich gilt das Sprichwort: "Der Zweck heiligt die Mittel." Für das Aufdecken von politischen Missständen sind alle Methoden erlaubt, es kommt nur auf das Ergebnis an. Aber wo sind die rechtlichen Grenzen, und wohin bewegt sich unsere Gesellschaft? In Einzelfällen wird man Verfehlungen aufdecken, jedoch die kriminelle Handlung bleibt.

Solche verdeckte Geheimdienstmethoden sind offenbar in der organisierten Kriminalität angekommen und sollten von der Zivilgesellschaft nicht akzeptiert werden. Wollen hier vielleicht ausländische subversive Elemente die österreichische Politik und Regierungsbildung beeinflussen?

Die Übergangsregierung hat jedenfalls den Cyberangriff auf die ÖVP-Zentrale an das Frühwarnsystem der EU gegen mutmaßliche Wahlbeeinflussungsversuche gemeldet. Diese Woche tagt auch der Nationale Sicherheitsrat.

Kurt Gärtner,

4600 Wels