Zum Leitartikel von Walter
Hämmerle, 7. September

Der Wahlkampf als Gladiatorenspiel

Wenn der "Wahlkampf" nicht wirkt, lässt sich das als gutes Zeichen verstehen. In den Zeitungen mit ihrem Kriegsvokabular, etwa der "Wahlkampfmunition", ist fast überall die Sucht nach Gewalt der Worte und der "Konfrontationen" (nicht Begegnungen) virulent. Im Fernsehen gibt es eine "Wahlarena", "Duelle" oder einen "direkten Schlagabtausch". Und es gibt genug Politikerinnen und Politiker, die in diese Gladiatoren-Spiele passen.

Welche Lösung? Eine gesetzliche Beschränkung der Wählerbeanspruchung und empfindliche Strafen, auch für verbale Fehlgriffe. Dieses Geld sollte zur demokratischen Bildung und Ausbildung von Politikern und Journalisten beiderlei Geschlechts verwendet werden.

RgR Prof. Reinhard Horner,

1100 Wien

Zur Kolumne von Claudia Aigner, 6. September

Erfrischende Satire
zur Morgenlektüre

Dieser Kommentar war das Erste, das ich an jenem Tag in der "Wiener Zeitung" gelesen habe. Mich interessieren die journalistischen Verarbeitungen des Themas CO2-
Emissionen, das meiner Meinung nach inzwischen zur größten Heuchelei der Politik und vieler Medien avancierte. Es ist Claudia Aigner mit ihrer fachlich einwandfreien und satirischen Betrachtung gelungen, mir schon am Morgen ein Schmunzeln zu entlocken. Gratuliere!

Mag. Walter Ziegler,

2700 Wiener Neustadt