Zum Interview von
Karl Ettinger, 14. September

Keine Spaltung
der Freiheitlichen

Ich glaube, das Problem sind eher die Politologen, die mit ihren ausgefahrenen Interpretationsgleisen nicht das Wesentliche erkennen. Sie werden mit der Tatsache nicht fertig, dass die FPÖ langsam dem Alter des "schlimmen Kindes" entwächst. Und im Gegensatz zur politischen Konkurrenz liegt die Themenführerschaft immer noch bei der FPÖ. Die Politologen sollten sich der Frage widmen, ob die - ohnedies nur gespielte - Ausgrenzung die richtige, erfolgversprechende Antwort ist.

Helmut Hofmann,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von
Christian Pirkner, 12. September

Weitergabe persönlicher
Daten von Bankkunden

Es geht weder um Bankkunden- noch um Kundendaten überhaupt. Es geht vielmehr darum, dass die IT-Riesen sich in den exklusiven Besitz sämtlicher Daten bringen und auf dem Weg dahin die Banken als Verbündete gewinnen. Der nächste Schritt wird sein, die staatlichen Institutionen mit aus den Daten gewonnen Erkenntnissen zu "beglücken". Und danach ist der Weg zu "Orwell-1984-Plus" nicht mehr weit.

Horst Rathbauer,

per E-Mail

Zum Artikel von Walter
Hämmerle, 12. September

Skepsis am System des Parlamentarismus

Das Hauptproblem der parlamentarischen Demokratie westlichen Zuschnitts ist die plutokratische Unterwanderung, und zwar nicht nur der Parteien, sondern auch diverser medialer Kanäle. Damit fällt auch die direkte Demokratie als potenzielles Korrektiv weitgehend aus.

Georg Lechner,

per E-Mail

Zur neuen Gestaltung
der "Wiener Zeitung"

Volle Zustimmung zur neuen Schwerpunktsetzung der "Wiener Zeitung". Gerade die nicht unmittelbar tagesaktuellen Hintergrundinformationen und Sachbeiträge (wie zum Beispiel die wirklich interessante Doku über Stetten) machen die "Wiener Zeitung" lesenswerter als so manches andere Printmedium. Ein Extra-Dankeschön, dass Sie die letzte Seite beibehalten und sogar um ein zweites Sudoku erweitert haben.

Dr. Günter Frühwirth,

1130 Wien

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Ich lese die "Wiener Zeitung" täglich und sehr aufmerksam. Ich finde, sie ist das bislang noch wirklich unabhängigste österreichische Format. Bisher war ich von den wissenschaftlichen Beiträgen am meisten begeistert. Hoffentlich werden Kunst und Kultur nicht zu kurz kommen?

Silvia Schuster,

per E-Mail

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Der alte Wein in neuen Schläuchen. Neu aufgestellt heißt nicht, dass irgendetwas neu ist.

Hans Peter Holzapfel,

per E-Mail

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Ich kenne kein besseres Medium mit solch kritischen, politneutralen, informativen, wissenschaftlichen und rechtbeleuchtenden Inhalten. Leider ist die gedruckte Version ein wenig unhandlich, aber die Online-Ausgabe ist top!

Andreas Kohs BA MA,

per E-Mail

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Gratuliere zur neuen Blattstruktur, sowohl inhaltlich als auch optisch! Hoffentlich bleibt ihr uns noch lange erhalten!

Dipl.-Ing. Dr. Luzian Paula,

1060 Wien

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Ich habe schon vor mehr als zwanzig Jahren beschlossen, dass die "Wiener Zeitung" die einzige österreichische Zeitung ist, die es mir wert ist, sie zu lesen - unter anderem, weil sie praktisch keine Werbung hat. Als Auslandsösterreicher gibt mir die Website alles, was ich an Informationen aus der Heimat brauche. Viel Glück, weiter so!

Norbert Fortelny,

per E-Mail