Zum Artikel von Petra Tempfer,
20. September

Eine Bildungspflicht soll
die Schulpflicht ersetzen

Gute Idee, das mit der Bildungspflicht. Die Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch sollen gesichert sein. Jeder Schüler sollte nach neun Jahren Pflichtschule getestet werden, ob die Grundkenntnisse vorhanden sind. Ein Test am Computer wie bei der Führerscheinprüfung wäre am gerechtesten. Dieser Test sollte gleich auch die Eignung für die weitere Ausbildung bestimmen. Außerdem könnten so Defizite festgestellt und die weiteren Schritte bestimmt werden.

Helmut Spitzbart,

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Bildung kann nicht
zu früh beginnen

Im Kindergarten anfangen: Kinder sind aufnahmefähig wie ein Schwamm. Da könnte der Grundstein für lebenslanges Lernen gelegt werden. Beste Ausbildung von Kinderpädagog/innen und bessere Bezahlung, gleichgestellt mit jener der Volksschullehrer/innen. Mehr Männer in diesen Beruf!

Silvia Schuster,

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Der Wahlkampf ist in den Medien allzu präsent

Man sollte sich jetzt schon überlegen, in den Medien bei der nächsten Wahl nicht so überpräsent zu sein. Als Zuschauer dreht man ja häufig nach kurzer Zeit ab, weil die Kandidaten immer wieder dieselben Worte sagen. Auch manche Moderator/innen nerven mit ihren Fragen, die manchmal auch manipulativ zu sein scheinen. Diese Woche werden bei uns keine Wahlsendungen mehr eingeschaltet. Erst wieder am Wahlsonntag, wenn es um die Ergebnisse geht.

Dr. Christel Hirn,

per E-Mail

Die Privatsender haben die besseren Wahldiskussionen

Abgesehen davon, dass einem die "Vorwahlprogramme" schon langsam, aber sicher auf die Nerven gehen, muss man feststellen, dass die Privatsender gegenüber dem ORF in der Professionalität eindeutig die Nase vorne haben. Die ORF-Duelle waren immer so aufgebaut, dass die Moderatorinnen und Moderatoren die großen Stars, die Politiker hingegen nur die Statisten waren. Geradezu wohltuend dagegen die Elefantenrunde der Privatsender, wo sich die Akteurinnen und Akteure der Sender professionell auf ihre eigentliche Rolle konzentriert haben: die Gesprächsmoderation.

Günter Braun,

1020 Wien