Zum Artikel von Christoph Rella, 13. September

Der SC Hakoah erhielt
seinen Sportplatz zurück

Es ist durchaus positiv zu bewerten, dass der SC Hakoah nach der Enteignung seines Sportplatzes im Prater im Jahr 1938 mehr als 60 Jahre später im Rahmen eines Restitutionsverfahrens ein Areal in der Ichmanngasse (heute Simon-Wiesenthal-Gasse 5) erhalten hat. Das Bedauerliche daran ist jedoch: Auf dieser Anlage befand sich seit 1973 der SC Finanzministerium. Durch großzügige Unterstützung der AUVA war dort auch ab demselben Zeitpunkt bis 2003 ein optimales Zentrum des Behindertensports.

Der SC Finanzministerium konnte nach 30 Jahren die Anlage nicht mehr weiterbetreiben, und somit waren auch die behinderten Sportler entwurzelt. Alle Bemühungen, von der Stadt Wien eine ähnliche Möglichkeit zu erhalten, blieben ergebnislos.

Heute werden die verschiedenen Sportarten in verschiedenen Teilen Wiens ausgeübt, der soziale Kontakt bei einem gemeinsamen Glas Bier in der Kantine ist verloren gegangen, und die Tischtennisspieler wissen nichts von den Bogenschützen, nichts von den Basketballspielern und so weiter. Ein Einmieten im heutigen Maimonides-Zentrum in der oben erwähnten Simon-Wiesenthal-Gasse kam nicht zustande, da die Miete enorm angehoben worden wäre.

Manfred Schweizer,

2361 Laxenburg

Elektroautos dienen nur
der Selbstdarstellung

Es ist unerhört, mit welcher Freigiebigkeit Steuermittel verschleudert werden, um die Umweltbombe E-Auto - die Wahrheit darüber wird sich in einigen Jahren nicht mehr verschleiern lassen - der Bevölkerung aufzuzwingen.

Wer betreibt E-Autos? Kommunen, die sich hervortun wollen, Werbegesellschaften, Fotostudios; bunt gestaltete Autos, gut sichtbar geparkt als kostenlose Werbefläche. Dazu kommen Bobos, die sich an ihrem 2,5-Tonnen-Tesla berauschen und meinen, so das Weltklima zu retten.

Manfred Köppl,

per E-Mail