Die Mehrheit will eine Mitte-rechts-Regierung

Die Zahlen nach der Nationalratswahl liegen auf dem Tisch: Die ÖVP ist mit großem Abstand die stimmenstärkste Partei. Die Grünen sind zurück im Nationalrat und haben etwa 14 Prozent erreicht. Die gebeutelte FPÖ hat trotzdem mehr Stimmen aufzuweisen hat als die Grünen.

Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung wünscht sich also eine Mitte-rechts-Regierung, noch dazu da die Themenübereinstimmung zwischen ÖVP und FPÖ unbestritten am größten ist. Wird also die Mehrheitsmeinung des Wahlvolkes berücksichtigt, sollte die nächste Regierung wieder eine ÖVP-FPÖ-Koalition sein - auch wenn die FPÖ starke Wahlverluste erlitten hat, ihr zu Recht moralische Fehlverhalten vorgeworfen werden und sich die Partei mit diversen Anschuldigungen konfrontiert sieht, die jedoch noch nicht von der Justiz bestätigt sind.

Ing. Stefan Hahnekamp,

7000 Eisenstadt

Zur Kolumne von Christoph Rella, 28. September

Der Balkan ist
ein weites Land

Christoph Rellas Bezeichnung, "was alles Balkan ist", ist treffsicher gelungen, erstreckt sich doch das Gebiet der kommentierten "Balkan Athletics"-Leichtathletik-Organisation von Israel bis Österreich. Genau genommen, ist auch diese geografische Einteilung zu kurz gegriffen: Warum nicht auch Länder wie das Vereinigte Königreich oder die USA ebenfalls in die "Balkan Athletics" aufnehmen? Zumindest die tägliche Berichterstattung über die dortige Polit-Tagesroutine machen diese Länder eindeutig zu Vollmitgliedern. Schließlich weiß niemand so genau, wo der sogenannte "Westbalkan" im Westen wirklich endet. Doch sicher nicht in Österreich!

Dkfm. Erich Chladek,

1130 Wien