Silvia Schuster,

per E-Mail

Widersprüche in der
Wiener Umweltpolitik

Schulkinder demonstrieren weltweit für Maßnahmen gegen den Klimawandel. Alle Politiker dieser Erde sind aufgerufen, etwas zu unternehmen. Experten messen dabei Bäumen eine entscheidende Bedeutung bei. "Hitze, Dürre, Abgase. In der Stadt wird es zunehmend ungemütlich. Doch es gibt Hoffnung. Der Stadtbaum könnte uns vor der Klimakrise retten", sagen Experten der Stadt Wien.

Die Grünen verdanken ihren Wiedereinzug in den Nationalrat einer lautstark vor sich hergetragenen Umweltpolitik. Und im Otto-Wagner-Spital in Penzing begann am vergangenen Freitag, unterstützt von der rot-grünen Stadtregierung, der Mord an dutzenden alten Bäumen, die einer Wohnanlage im Weg sind - gut abgeschirmt von der protestierenden Bevölkerung. Eine verrückte, von Heuchlern gesteuerte Welt!

Helmut Hofmann,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von
Bernd Marin, 12. Oktober

Fairness in der Debatte
um Pensionsreformen

Seit Jahrzehnten wird das Pensionssystem reformiert, und weitere Reformen werden gefordert, wobei Reform in der Regel "Kürzung" heißt. Gewiss muss man geänderten Umständen Rechnung tragen und klug reformieren. Aber zwei Ausdrücke in Bernd Marins Gastkommentar lehne ich ab, ja sie erschrecken mich: Da müssen die Alten von den Jungen "durchgefüttert" und "alimentiert" werden.

Bitte so nicht! Diese Sprache redet einem Generationenkonflikt das Wort und spaltet. Es sind immer wir alle der Staat, weder die Jungen allein noch die Alten allein. Füttern etwa Eltern ihre Kinder durch? Alimentieren etwa berufstätige Erwachsenen ihre alten Eltern? Nein, die Starken sorgen für die Schwachen, so ist es, so wird es von den meisten empfunden, und so soll es sein. Die Solidarität beginnt schon in Gedanken und Worten.

Stefan Malfèr,

1140 Wien