Emissionszertifikate
sind noch zu billig

Das System des Emissionshandels hat nicht versagt, sondern die Handhabung des Systems. Das Management sollte nicht von Politikern gemacht werden, sondern von einer Behörde, die politische Vorgaben erfüllt. Aber an denen mangelt es: Es wurde nicht verlangt, dass der Preis der Zertifikate steigen soll, und es wurde nicht geöklärt, wie dafür gesorgt wird, dass er steigt. Also dümpelt er vor sich hin - und die Wirtschaft scheint damit zufrieden zu sein. Bei einem Zertifikatepreis von etwa 50 Euro wäre die Windkraft mehr als konkurrenzfähig. Stattdessen zerbricht man sich den Kopf über Förderungen und wer wieviel davon bekommen soll. Diese sollten nur für Forschung und Entwicklung gewährt werden.

Karl Ortner,

per E-Mail

Atomkraft ist kein Mittel
zum Klimaschutz

Atomkraft kann kein Klimaretter sein: Selbst wenn man sie als CO2-arm bezeichnet will, muss man bedenken, dass man mit 1000 zusätzlichen AKW nur 5 bis 6 Prozent CO2 einsparen könnte. Atomkraft ist zu gefährlich und zu teuer, Uran steht nicht unbegrenzt zur Verfügung, und wegen des Atommülls ist Kernkraft auch nicht nachhaltig.

Kernenergie kann daher auch als "Ergänzung" zu erneuerbaren Energien nicht sinnvoll sein, weil jeder Euro, der in AKW investiert wird, bei den Erneuerbaren fehlt. Die Zahlen und Fakten im "World Nuclear Industry Status Report" sprechen für sich und zeigen, dass die erneuerbaren Energien die Atomkraft längst überholt haben und weit günstigeren Strom produzieren.

Johanna Nekowitsch,

per E-Mail

Zum Interview von Martina
Madner, 31. Oktober

Eine Mutter trauert um
ihr früh verstorbenes Kind

Danke für diesen so offen geschilderten und gleichzeitig ergreifenden Bericht über ein Sternenkind. Einmal mehr tut es gut, die "Wiener Zeitung" im Abo zu haben.

Manfred Schweizer,

2361 Laxenburg

Zum Artikel vom 29. Oktober

Universitäten unterstützen Studierende mit Behinderung

Herzlichen Dank für diesen gelungenen und überaus wertschätzenden Beitrag betreffend des "PromoLi"-Programms. Ich möchte mich dafür auch deshalb bedanken, weil eine Berichterstattung über solch gesellschaftspolitische Themen - leider - noch immer nicht an der Tagesordnung in unserem Land ist.

Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Meixner, Vizerektor für Personal der Universität Innsbruck