Der Green Deal der EU verdient die Unterstützung der Bürger

Der ehrgeizige Green Deal der EU-Kommissionspräsidentin sollte nicht an Mutlosigkeit und Unvernunft scheitern - er braucht volle Unterstützung der europäischen Bürgerschaft. Diese hat es in der Hand, sofern sie sich ihrer Kreativität und ihrer unternehmerischen Initiativkraft besinnt, für eine nachhaltig funktionierende Wirtschaft Sorge zu tragen.

Wem klar ist, dass Geld kein Wert an sich ist, sondern die Verpflichtung ausspricht, unsere Fähigkeiten in der Arbeit für andere einzusetzen, der erkennt, dass wirtschaftlichen Aktivitäten eine freie Finanzierung brauchen. Darauf zielt die "Credit Initiative" ab. Das wäre ein erster Schritt in Richtung einer neuen Geld- und Unternehmensordnung, ein Eckpunkt für den Green Deal, eine nachhaltige Perspektive, um Europa zukunftsfähig zu machen.

Ilse Kleinschuster,

per E-Mail

Mandatare der Wiener FPÖ gründen neuen Landtagsklub

Drei Hinterbänkler einer im Wiener Gemeinderat vertretenen Fraktion gründen eine neue Partei und bekommen dafür nicht nur Klubstatus und damit Klubförderung, sondern auch ein Büro mit 500 Quadratmeter und eine Handvoll Beamte auf Kosten der Gemeinde - sprich der Steuerzahler. Abgesehen davon, dass der Klubstatus etwa in Wien mindestens fünf Abgeordnete erfordern sollte, müsste das Ganze auch an eine vorangegangene Wahl gekoppelt werden: Klubstatus sollten grundsätzlich nur neu gewählte Mandatare erhalten können!

Günter Braun,

1020 Wien

Ein dreifaches Lob für
die "Wiener Zeitung"

Nur allzu oft lege ich eine Zeitung verdrossen aus der Hand. Doch mit der Ausgabe vom 14. Dezember war ich hochzufrieden. Die Beiträge von Peter Rosner, Abualwafa Mohammed und Bernd Vasari sind das, was ich gern alle Tage lesen würde: das Bekenntnis zum notwendigen Wachstum des BIP, die seltene Wahrheit zu Christentum und Islam sowie die erfreuliche Schlichtheit von Bankdirektoren. Bitte öfters solche Beiträge!

Dr. Ernst Fiala,

2120 Wolkersdorf