Zum Gastkommentar von
Rudolf Bretschneider, 22. Jänner

Ein Sozialforscher dilettiert über den Klimawandel

Ein Sozialforscher schreibt also über den Klimawandel: so weit, so gut. Aber schreibt er tatsächlich aus der Perspektive seiner Kernkompetenz, der Sozialforschung? Fehlanzeige. Leider wiederholt sich hier ein viel beobachtetes Muster: Die Skeptiker hinsichtlich des menschlichen Einflusses auf den Klimawandel sind praktisch immer fachfremde "Experten" (also vielmehr "Imperten").

So schreibt Rudolf Bretschneider: "Was immer das CO2 ,tut‘ (oder nicht) - es zu bekämpfen, ist höchstwahrscheinlich verlorene Angstmüh." Was für eine Erkenntnis! Diese ist fast noch besser als die Einsicht: "Unerschrockene Altpolitiker wie Helmut Schmidt kritisierten seinerzeit (2011) Forschungspraktiken des IPCC und sprachen sogar von ,Betrügereien‘." Die tausenden Wissenschafter in der ganzen Welt, die den anthropogenen Einfluss auf den Klimawandel als erwiesen erachten, müssen also irren.

Dr. Klaus Leroch,

per E-Mail

Auch Skeptiker dürfen
ihre Meinung äußern

Vielen Dank für die Veröffentlichung des Gastkommentars "Die anthropogene Erderwärmung". Es ist großartig, dass auch Stimmen, die die scheinbar allein gültige Meinung kritisch hinterfragen, eine Plattform erhalten. Nur wenn beide Seiten zu Wort kommen dürfen, kann man sich eine eigene, hoffentlich objektive Meinung bilden. Leider sind solche Artikel in der heutigen Zeit eine Seltenheit, besonders wenn es um das "heiße" Thema Klimawandel geht.

Mathias Petzold,

per E-Mail

Das Klimathema wurde
zur Frage von Gut oder Böse

Endlich einmal eine kritische Stimme - leider lese ich solche Artikel viel zu selten. Die Realitätsverweigerung der Klimagläubigen war ja schon nicht mehr auszuhalten. Ebenso, was uns tagein, tagaus über die Medien an Furchtbarem und Apokalyptischem serviert wurde. Wenn man nur einen Hauch der Dogmen der Klima-Community durch kritische Argumente in Frage stellt, wird man persönlich heftig angegriffen oder diffamiert.