Hans Peter Doskozil
steuert auf Erfolgskurs

Hans Peter Doskozil fährt einen ähnlichen Kurs wie einst Bruno Kreisky. In Sachen Sicherheit, Inneres und Migration eher rechts, und so wie Kreisky hat er die FPÖ nie ausgegrenzt. Aus der Krise ist die SPÖ aber noch lange nicht, denn bewusst hat sich Doskozil von der Bundespartei abgegrenzt. Sozialistisch ist an ihm nicht viel, er könnte auch ein Politiker der ÖVP oder FPÖ sein. Spätestens nach der Wien-Wahl wird er der Chef der SPÖ sein.

Ernst Pitlik,

1220 Wien

Klare Politik brachte
der SPÖ den Wahlsieg

Im Burgenland man hat sich offensichtlich am dänischen Erfolgsmodell orientiert, wo die Sozialdemokraten trotz allgemeiner Krise ebenfalls einen deutlichen Erfolg einfuhren: Bei der Migration einschließlich diffus interpretierter Asylfälle, wo die Menschen ein Übermaß ablehnen, bremsen und sich gleichzeitig traditioneller sozialistischer Tugenden, mit denen die Partei groß wurde, besinnen. Eindeutige Ziele, klare Worte und ehrliche Politik reichen, um die Menschen anzusprechen. Jetzt fehlt nur noch die faktische Umsetzung der angekündigten Strategie.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Bevölkerungsexplosion und vorhandene Ressourcen

Ich finde es durchaus lobenswert, dass wir uns in Österreich bemühen, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren. Wir müssen uns aber darüber klar sein, dass ein emissionsfreies Österreich in zwanzig Jahren nicht einmal 1 Prozent des weltweiten Emissionsvolumens bedeuten würde.

Neben den großen "Klimaplayern" China, USA, Russland und Indien, die zusammen mehr als die Hälfte des Welt-CO2-Ausstoßes verursachen, dürfen wir auch nicht vergessen, dass weltweit pro Sekunde 2,5 neue Menschen geboren werden und die Weltbevölkerung somit jährlich um das Volumen der Bundesrepublik Deutschland, also um rund 80 Millionen Menschen zunimmt.

Dieser Bevölkerungsexplosion stehen aber nur die vorhandenen Ressourcen gegenüber. Ohne eine vernünftige weltweite Geburtenplanung werden wir also die Probleme unseres Planeten nicht in den Griff bekommen. Die Chance dafür ist allerdings gering.

Günter Braun,

1020 Wien

Türkis-Grün will
Schüler öfter testen

Das Lerngeschehen umfasst die Bildung persönlicher Qualitäten als Grundlage für das Empfinden, Denken und Handeln sowie Ausbildungen verwendbarer Qualifikationen, welche die Talente und Interessen zur Entfaltung bringen sollen. Dass der Begriff "Bildung" heute nur noch missbräuchlich verwendet wird, ist leider ebenso evident wie die Tendenzen zur Vereinheitlichung von Ausbildungen mit pädagogischen Medikamenten zur Behebung von Schwächen.