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Reinhard Seiß, 8. Februar

Wien ist auf dem Weg
zur Allerweltstadt

Tausend Dank für diesen so wichtigen und richtigen Beitrag!

Dr. Christina Vossoughi,

per E-Mail

Es fehlt ein übergreifendes Konzept in der Stadtplanung

Herzlichen Dank an Reinhard Seiß für diesen grandiosen Beitrag (sowie seine früheren Artikel, etwa über die Gasometer) und dafür, dass er in der "Wiener Zeitung" erscheint! Es bleibt nur zu wünschen, dass diese Weckrufe auch von den Verantwortlichen zur Kenntnis genommen werden und dass endlich damit begonnen wird, eine erkennbare "Stadtplanung" umzusetzen.

Christina Gartner,

1190 Wien

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Walter Hämmerle, 7. Februar

Die EU und Europa
sind keine Synonyme

Martin Selmayr irritiert, dass in Österreich zwischen EU und Europa unterschieden wird. Mich nicht. Europa war die Tochter von Agenor und Telephassa und Europa ist ein Kontinent, der auch aus vielen (bedeutenden) Ländern besteht, die nicht dem Wirtschaftsbündnis EU (für manche auch "Friedensprojekt EU") angehören. Die simple Gleichung "Europa ist gleich EU" stimmt jedenfalls nicht.

Peter M. Heeger,

1120 Wien

In Thüringen trat der Ministerpräsident zurück

Zu keinem Zeitpunkt war das bekannte Zitat von Christian Lindner treffender: "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren."

Hans-Peter Oswald,

per E-Mail

Drei Anmerkungen
punkto CO2-Besteuerung

Dieselprivileg: Seine Abschaffung schönt vielleicht die Statistik - österreichische Spritkäufe, die im Ausland verfahren werden, werden statistisch Österreich zugerechnet - , kostet den Staat aber eine Milliarde jährlich an Einnahmen. Der tatsächliche CO2-Ausstoß in Österreich bleibt dadurch unberührt.

Normverbrauchsabgabe: Damit werden Neufahrzeuge, also solche mit verbesserten CO2-Werten, zur Kasse gebeten, die "alten Stinker" im Gebrauchtwagenhandel bleiben dagegen belastungsfrei.

E-Mobilität: Es gibt keine Preistransparenz zwischen den einzelnen Stromtankstellen, daher ist ein E-Auto derzeit wohl nur für Leute mit eigener Garage und Stromanschluss überlegenswert - allerdings auch nur dann, wenn sich der Fahrzeuggebrauch nur innerhalb der möglichen Reichweite bewegt. Außerdem: Bei der rasanten Weiterentwicklung der Batterien hängt der Wiederverkaufswert eines E-Autos mit heutiger Technologie in etwa drei bis fünf Jahren in der Luft.

Die Konsequenz aus diesen Fakten: Umweltschutz ja, aber bitte mit Augenmaß!

Günter Braun,

1020 Wien