Wie das Immunsystem
gestärkt werden kann

Wer derzeit einkaufen geht oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, begegnet Menschen mit Masken. Daran werden wir uns gewöhnen müssen. Doch die Fixierung der Politik auf Masken und Händewaschen lenkt von einem viel wirkungsvolleren Schutzmechanismus gegen eine Vireninfektion ab, den wir alle in uns tragen: unser körpereigenes Immunsystem.

Ein starkes Immunsystem wehrt eine Infektion erfolgreich ab oder sorgt für einen leichteren Verlauf der Erkrankung. Auch der Effekt einer künftigen Schutzimpfung beruht im Kern auf dem Wirken des Immunsystems.

Die Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken, sind zahlreich: Richtige Ernährung, körperliche Bewegung, emotional positive Beziehungen und ausreichend Schlaf sind am bekanntesten. Dass auch Meditation und andere Formen von Achtsamkeitspraxis das Immunsystem nachweislich stärken, ist weniger bekannt. Achtsamkeitsübungen können leicht in den Alltag integriert werden. Auch fördert Achtsamkeitspraxis die Gelassenheit, die wir brauchen, um mit dem Stress der aktuellen Beschränkungen umzugehen, um Panik zu vermeiden und um Mitgefühl für solidarisches Handeln zu mobilisieren.

Dr. Patrick Scherhaufer,

Dr. Karlheinz Valtl,

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Die Rückkehr der Grenzkontrollen

Reisen ohne Dokumente werden in Zukunft eine Illusion sein, selbst im Schengen-Raum. Das gilt auch für Asylwerber. Und ohne zusätzliches Gesundheitszeugnis sollte ausnahmslos für niemanden mehr eine internationale, grenzüberschreitende Reiseaktivität möglich sein.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Krankenversichert in
den Vereinigten Staaten

Es mag wohl sein, dass wir in Österreich für Epidemien im Vergleich zu anderen Ländern besser gerüstet sind. Ich habe längere Zeit in den USA gelebt und habe noch heute einen Teil meiner Verwandtschaft dort. Die hatten beziehungsweise haben das Glück, für die Regierung oder an Universitäten zu arbeiten, sie kennen aber auch jede Menge Leute, die nicht einmal versichert sind oder aufgrund von pre-existing conditions ihren Job nicht mehr wechseln konnten, weil keine der profitorientierten Versicherungen sie nahm.

Dr. Margarete Lazar,

per E-Mail