Faire Benotung des Maturajahrgangs

Als ein Maturant der Corona-Krise ist mir bewusst, dass diese noch nie dagewesene Maßnahmen zur Bewältigung erfordert, auch in Bezug auf die Matura. Ich denke jedoch, dass nicht alle optimal getroffen wurden. Als ein Schüler der NOST (Neue Oberstufe), dessen Jahrgang in den letzten Jahren eher einem missglückten Versuch gleicht, trifft es uns anders als die meisten Maturanten. Winter- und Sommersemester gelten bei uns als zwei separat zu wertende Zeugnisse: Nun, in dem wichtigsten Jahr unserer schulischen Laufbahn, wird einiges über den Haufen geworfen.

Unsere Diplomarbeit, welche bei vielen mehr als die verlangten 180 Stunden kostete, wurde am 3. April eingereicht, somit hätten wir im zweiten Halbjahr Zeit für gute Noten: Viele wichtige Schularbeiten und Tests wurden bereits vor der Corona-Krise erledigt und vielen durchaus positiv aus.

Laut dem "Informationsschreiben zur Verordnung über die Vorbereitung und Durchführung abschließender Prüfungen für das Schuljahr 2019/20" zählt plötzlich auch bei NOST-Schülern das Wintersemester zur Sommersemesternote. Somit müsste man sich im Sommersemester um zwei Noten verbessern, um eine Note besser zu werden. Damit fällt die Beurteilung bezüglich guter Schüler der NOST nicht fair aus.

Dies könnte einfach verhindert werden, indem man zumindest für NOST-Schüler, das Sommersemester stärker gewichtet. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies möglich wäre, jedoch wurden wir von der Bundesschülervertretung zurückgewiesen.

Mario Ruggenthaler,

per E-Mail

Volle Swimmingpools
trotz Wassermangel

Seit Monaten gab es keine ergiebigen Regenfälle. Dadurch ist zu befürchten, dass die Ernten ziemlich schlecht ausfallen. Und dennoch haben tausende Poolbesitzer in ganz Österreich ihre Becken schon randvoll aufgefüllt. Ich finde das mehr als unverantwortlich. Hier könnten die Landesregierungen eingreifen und mit einer Verordnung diese Wasserverschwendung stoppen.

Franz Schramböck,
4030 Linz