Zum Artikel vom 6. Mai

Kontaktbeschränkung
an den Schulen

Die Darstellung in diesem Artikel (wonach Religionslehrer, die zwischen Schulen pendeln, deren Hygienepläne gefährden, Anm.) ist unsachlich und bringt eine ganze Berufsgruppe in Verdacht, Covid-19-Viren von einem Schulstandort zum anderen zu bringen.

Es ist jetzt bereits eine Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen in "zusammengewürfelten" Gruppen unterrichtet werden und die Lehrpersonen wechseln. Die gleichen "Hygieneargumente", die gegen das Unterrichtsfach Religion vorgebracht werden, müssten auf die gesamte derzeitige Unterrichtsorganisation bezogen werden. Das wird nicht getan - sondern mithilfe anonymisierter Aussagen wird eine Berufsgruppe desavouiert, die sich gerade in Krisenzeiten bestens bewährt hat.

Prof. Mag. Karl Schiefermair, Kirchenamt A.B., 1180 Wien

Bittere Notwendigkeiten angemessen vermitteln

Gewiss war es seitens der Bundesregierung notwendig, der Bevölkerung bewusst zu machen, dass Covid-19 eben "nicht die Grippe" ist. Gewiss hat aber auch die Opposition nicht so ganz unrecht, wenn sie anmerkt, dass dies auf eine Art geschah, die geeignet erschien, bei manchen Adressaten Angst auszulösen.

Aus subjektiver Wahrnehmung heraus kann ich dazu - zugegebenermaßen vielleicht etwas pointiert - nur anmerken, dass es meiner seelischen Befindlichkeit in diesen Wochen gewiss zuträglicher gewesen wäre, über die neuen Abstandsregeln etwa von Thomas Schäfer-Elmayer eloquent informiert zu werden anstatt martialisch vom Innenminister.

Johann Ziegler,

3400 Klosterneuburg

Nach der Befragung
der SPÖ-Mitglieder

Pamela Rendi-Wagner sollte jetzt allen, die zu feig sind, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, die stattdessen intrigieren und damit das Ansehen der SPÖ beschädigen, die Möglichkeit bieten, sich in anderen Bereichen zu engagieren.

Wolfgang Drexler,

per E-Mail