Zum Artikel von Matthias Winterer, 23. Mai

Kaum gegenseitiger Respekt
im Wiener Straßenverkehr

Die gegenseitige Akzeptanz der Radfahrer und der Autolenker ist in Wien leider noch immer gering. Ich bin selber Autofahrer, bewege mich aber in der Stadt die meiste Zeit hindurch als Radfahrer, Fußgänger oder Öffi-Nutzer, und einen derart heftigen Aggressionsabbau wie im hiesigen Verkehrsgeschehen kann man selten wo erleben, außer im Fußballstadium oder beim Wrestling.

Vielleicht würde es helfen, alle Autolenker zum Abstrampeln eines Mindestmaßes an monatlichen Fahrradkilometern in der Stadt zu ermutigen, damit sie die Problematik der anderen Seite kennen und verstehen lernen. Mir entgeht aber auch nicht, dass so mancher Radfahrer glaubt, er sei von sämtlichen Verkehrsregeln ausgenommen.

Arch. DI Josef-E. Fichtenbauer,

1070 Wien

Heurige Matura unter besonderen Bedingungen

Als pensionierte BHS-Professorin verfolge ich die Schulsituation sehr genau. Die meiner Meinung zu stark heruntergefahrenen Matura-Erfordernisse wurden durch mehrere Kandidatinnen und Kandidaten, die einfach leere oder mit einem dummen Kommentar versehene Blätter abgegeben haben, verhöhnt. Diese Schülerinnen und Schüler müssten dieses Fach im Herbst neu absolvieren. Sonst erzieht man eine Gruppe von Ich-Menschen, die glauben, später einmal rücksichtslos, manipulativ und nur auf den eigenen Vorteil bedacht agieren zu können.

Mag. Dr. Nora Plank,

1170 Wien

Die Lockerung der Corona-Maßnahmen

Mich verstört der lockere Umgang der Politik bei der schrittweisen Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen. Wir könnten so viel aus der Krise lernen! Ich vertraue aber gerne darauf, dass die Kooperation zwischen der Regierung und der Stadt Wien funktioniert. Wenn das "true news" ist, nimmt sie mir das Übermaß an Verunsicherung.

Christa Szuesz,

7100 Neusiedl