Zum Artikel von Siobhán Geets,
30. Mai

Wildtierhandel und Fleischfabriken

Wo bleibt der weltweite Aufschrei der Empörung? Wo bleiben weltweite Maßnahmen zum Schutz der Tiere? Es ist eine Verhöhnung des Lebens, und wer solches tut, hat alle, wirklich alle Rechte verspielt, bevor er/sie nicht bereit ist, eine 180-Grad-Wende zu vollziehen!

Dr. Helga Künzl,

1060 Wien

Schwierige Finanzierung
der EU-Corona-Hilfe

Das Corona-Hilfsprogramm der EU ist offensichtlich angelaufen und geht in die hunderte Milliarden Euro. Die Altlasten des Umverteilungsprogramms bleiben erhalten und es ist kaum anzunehmen, dass die osteuropäischen Staaten auch nur auf einen Cent zugunsten Südeuropas verzichten werden. Die zukünftige Finanzierung dieser Projekte wird interessant, zumal die Nettozahler von der Corona-Pandemie ebenfalls ziemlich gezeichnet sind und Geld für die eigene Sanierung benötigen.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Geld für das Heer statt für humanitäre Maßnahmen

Im Kleinen scheint der Budgetentwurf 2020 doch sehr genau zu sein. Für militärische Angelegenheiten steigen die Ausgaben gegenüber 2019 um 9,9 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro, wobei der größte Teil für Investitionen vorgesehen ist. 49 Millionen sind für den "Assistenzeinsatz Migration" vorgesehen, wobei da nicht Hilfen für Flüchtlinge gemeint sind, sondern deren menschrechtswidrige Zurückweisung an den Grenzen, wenn kein negativer Corona-Test vorgewiesen werden kann!

Dieser Betrag wäre besser für wirkliche Hilfe für Geflüchtete ausgegeben, aber Außenminister Alexander Schallenberg weigert sich, derartige Leistungen durchzuführen oder nur zuzulassen. Die humanitäre Aufnahme jugendlicher Asylwerber könnte eine soziale Investition für künftige, kreative Mitbewohner darstellen, aber die Sektion Integration im Bundeskanzleramt will das nicht. Ich muss mich weiter schämen, Österreicher zu sein.

Peter Degischer,

1040 Wien