Die Corona-Krise ist ein Weckruf zum Umdenken

"Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut" - der Wirtschaft ging es gut, jetzt stöhnt und schwitzt der Planet. Stetes Wachstum wurde gepredigt! Und dann kommt das Coronavirus daher. Plötzlich rutscht, quietscht und kreischt alles in den Stillstand.

Ist das eine Zäsur? Wird der erzwungene Stillstand lange genug anhalten, um die Aktivitäten des Menschen auf dem Heimatplaneten neu zu überdenken? Oder werden sich die Marktschreier des steten Wachstums wieder durchsetzen? Begriffe wie "die Industrie wieder hochfahren" werden lauthals verkündet, während die Chance, jetzt den Klimaschutz mit Hilfe neuer Technologien anzugehen, in diesem Getöse unterzugehen droht. Könnte der Corona-Schock deutlich genug sein, um unsere Existenz auf dem Planeten Erde neu zu überdenken?

Harald Schebach,

per E-Mail

Adolf Hitlers Geburtshaus
wird zur Polizeiwache

Ob die Posse jetzt ein Ende haben wird? Ich habe da meine Zweifel. Das Haus wurde (jetzt erst!) enteignet, und es wäre naheliegend, es abzureißen, um jede Erinnerungsmöglichkeit zu tilgen. Aber es soll umgebaut werden. Was soll das bewirken? "Gläubige" und Fremdenführer werden weiter wissen, wo das Hitler-Haus steht.

Angelegentlich: Da gibt es doch in Wien nahe Schönbrunn eine Erinnerungsplakette für einen anderen Verbrecher: Josef Stalin. Die wäre mit geringen Kosten entfernbar. Was hält die Stadt Wien noch zurück?

Jürgen Jauch,
4040 Linz

Für Fußgänger gibt es
Regeln beim Ausweichen

Abstand zu halten wäre einfacher, wenn die Leute grundsätzlich rechts gingen. Dabei gibt es bereits in der Straßenverkehrsordnung § 76 (2) im Bedarfsfall ein Rechtsgehgebot für Fußgänger: "Fußgänger haben, wenn es die Umstände erfordern, rechts auszuweichen und links vorzugehen." Das ist weitgehend unbekannt und wird dementsprechend nicht befolgt, was besonders in Pandemie-Zeiten ungut ist.

Peter Jürß,

1160 Wien