Corona-Ausbruch bei
deutschem Fleischbetrieb

Was sich in dieser deutschen Fleischfabrik Tönnies ereignet hat, stinkt zum Himmel. Hunderte ausländische Fleischzerleger wurden zu Billiglöhnen beschäftigt und wohnen eingepfercht in desolaten Unterkünften. Bisher wurden rund 1.500 Corona-Infizierte registriert!

Dieser Vorfall zeigt wieder auf: Die Produzenten von Billigfleisch werden immer reicher, die Arbeiter und auch die Bauern werden mit Dumpinglöhnen und -preisen abgefertigt. Auch in Österreich haben wir eine Vorherrschaft gewisser Fleischfabrikanten - und fast alle Großmärkte kaufen bei ihnen ein. Wenn es so weitergeht, hört auch der letzte österreichische Bauer mit dem Viehzüchten auf, und dann wird mieses Billigfleisch aus dubiosen Quellen in aller Welt importiert.

Franz Schramböck,

4030 Linz

Gegen das Tierleid
und für die Umwelt

Wir alle haben es doch in der Hand: Einfach kein Billigfleisch kaufen. Und wenn man nicht täglich Fleisch auf den Speiseplan setzt (was ja sowieso ungesund ist), kann man Fleisch auch beim Biobauern am Wochenmarkt oder eben Bioprodukte im Supermarkt kaufen. Wenn man wirklich etwas für unsere armen Tiere und für die Umwelt tun will, dann weiß man, was man zu tun hat.

Astrid Klar,

1060 Wien

Religionsunterricht
für alle Schüler

Ethikunterricht nur für am Religionsunterricht desinteressierte Schüler, das scheint eine unüberlegte Strafaktion im Sinne konservativer Religionslehrer zu sein. Verpflichtender Religionsunterricht für alle ist die einzige Chance, gegenseitiges Verständnis in unserer Gesellschaft zu erreichen.

Arch. DI Bernd Stanzel,
1070 Wien