Anmerkungen zu den
Wiener Pop-up-Radwegen

1. Es gibt parallel zur Wagramer Straße zwei Radwege: einen in der Komzakgasse und einen in der Anton-Sattler-Gasse. Beide enden stadtauswärts, wie viele andere Radwege, im "Nirwana". Warum wohl fährt dort fast niemand?

2. Viele Radwege, zum Beispiel der am Kagraner Platz, beginnend beim "K1" bis zur Kreuzung mit der Zillingergasse, und auch der in der Zillingergasse sind viel zu schmal, und manche liegen zwischen zwei Fahrspuren für Autos. Das ist meines Erachtens lebensgefährlich.

3. Wo sollen die vielen Autos, welche in beiden Richtungen auf der zur Durchzugstraße gewordenen Wagramer Straße unterwegs sind, nun fahren? In den Seitengassen? Oder sollen diesseits der Donau arbeitende Menschen, welche aus der Donaustadt und aus Niederösterreich kommen, mit dem Rad fahren?

4. Was bringt ein Pop-up-Radweg auf einigen Metern außer Stau und Abgase? Diese Frage stellt sich übrigens auch auf der Praterstraße mit dem auf 800 Meter fixierten zusätzlichen Radweg statt einer Autospur.

5. Warum kümmert sich Vizebürgermeisterin Birgit Hebein nicht um eine längst anstehende Neukonzeptionierung der Wagramer Straße? Was ist etwa mit dem Mittelstreifen, teilweise immer noch mit Straßenbahngleisen, auf welchem ein (!) Autobus, nämlich der 22A, fährt? Das ist vergeudete Fläche, noch dazu, wo der Autobus in Richtung stadtauswärts ohnehin bei der Meissauergasse auf die Fahrbahn wechselt, weil vis-à-vis der Kirche am St. Wendelin-Platz eine Haltestelle ist.

Mag. Richard Sterl,

1220 Wien

Globale Maßnahmen
zur Reduktion von CO2

Der österreichische Nationalrat hat eine Senkung der CO2-Emissionen beschlossen, was aber nicht zielführend ist. Notwendig sind vielmehr Maßnahmen, welche die CO2-Konzentration in der Atmosphäre senken. Da es sich um ein globales Problem handelt, muss die UNO dazu bewegt werden, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Eine Begrünung unbewirtschafteter Flächen mit anschließender Vergrabung des dabei entstehenden Kohlenstoffs wird im Verlauf von einem Jahrhundert zur Reduktion der CO2-Konzentration von mehr als 400 ppm auf Werte unter 350 ppm führen. Die Mittel für diese Maßnahmen können durch eine massive, globale Besteuerung der fossilen Energie erreicht werden.

Für eine Belebung des BIP ist eine Zunahme der CO2-Emission kaum zu vermeiden. Die zusätzliche Landwirtschaft auf derzeit noch unbewirtschafteten Flächen bringt hingegen neuen Lebensraum für die wachsende Bevölkerung und die bedrängten Tiere und reduziert die CO2-Konzentration in erwünschter Weise. Maßnahmen Österreichs in dieser Sache allein können aber ebenso wenig bewirken wie Einzelmaßnahmen jedes anderen Staates.

Dr. Ernst Fiala,

2120 Wolkersdorf

Kein auf Computer
fixierter Unterricht

Ab nächstem Herbst sollen Schüler der fünften Schulstufe mit Laptops oder Tablets ausgestattet werden. Wider besseres Wissen und entgegen Warnungen vieler Fachleuten werden unsere Kinder so davon abgehalten, altersgemäß zu lernen, und noch mehr Zeit digital verplempern.

"Die beste Vorbereitung auf das Leben ist der Verzicht auf digitale Medien", erklärt Prof. Dr. Manfred Spitzer und fordert einen Unterricht, der alle Sinne anspricht. Digitales Lernen beansprucht gerade einmal eineinhalb Sinne und blockiert die altersgemäße Entwicklung des Gehirns. Deswegen schickt(e) die IT-Elite in Silicon Valley ihren Nachwuchs vorwiegend in Waldorf- und Montessori-Schulen. Prominente Beispiele: Steve Jobs und Bill Gates.

Nach Industrieller und Digitaler Revolution muss eine Revolution des Gesunden Menschenverstands geschehen. Allen künstlich Intelligenten sei dies ins Stammbuch geschrieben!

Dipl. Päd. Walter Koren,

4560 Kirchdorf