Zum Leitartikel von
Thomas Seifert, 12. August

Individualverkehr und persönliche Freiheit

Das Auto ist elementarer Bestandteil der ökonomisch so wichtigen individuellen Mobilität und letztlich auch der persönlichen Freiheitsrechte. Schränkt man das Auto weiter ein, ist das ein perfider Anschlag auf den Freiheitsanspruch. Es wäre ein umfassendes Mobilitätskonzept nötig, denn es reicht nicht, den öffentlichen Verkehr aufzuwerten durch permanente Abwertung des Straßenverkehrs mit künstlichen Schikanen.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Mehr Grünflächen und
weniger Autos in der Stadt

Bravo, Thomas Seifert, endlich traut sich die "Wiener Zeitung" an prominenter Stelle so eine Meinung. Wo doch an in der selben Ausgabe die hohen Kosten für die "Gürtelfrische West" beklagt werden. Dabei sollte man auch bedenken, dass die Kosten für Reparaturen von durch den Autoverkehr verursachten Schäden um vieles höher sind.

Wolfgang Drexler,

per E-Mail

Gleichgültig gegenüber
der Not von Menschen

Tagtäglich ärgere ich mich immer wieder. Da flimmern sündteure Werbespots für Tierfutter über meinen Bildschirm und ein paar Minuten vorher sah man in der "ZiB" fast verhungerte Kinder in desolaten Flüchtlingslagern in aller Welt. Als Kind der Kriegsgeneration habe ich nach 1945 am eigenen Körper erfahren, was hungern heißt. Anscheinend können wir Menschen nicht anders, als bei der wirklichen Not wegzusehen und "unseren Lieblingen Katze und Hund" alles an Fressluxus zu vergönnen, aber für den Hunger der Welt kein offenes Ohr zu haben.

Franz Schramböck,

4030 Linz