Zum Artikel von Bernd Vasari,
5. September

Ungenutzte Chancen
für einen Wandel

Ein herzliches Dankeschön an Bernd Vasari für seine fundierte Rückschau auf die Zeit des Lockdown und die (zumindest bisher) versäumten Chancen, eben nicht zur Normalität zurückzukehren.

Ergänzend zu den zahlreichen erhellenden Beispielen wären beispielsweise noch die exzessive Bodenversiegelung, die Tatsache, dass heimisches Obst und Gemüse tonnenweise vernichtet wird (weil es angeblich nicht "schön" genug ist), die Zerstörung von Naturlandschaften zugunsten von Skigebieten (Pitztal/Ötztal, Vorderstoder) oder die angestrebte Öffnung von Schanigärten auch im Winter (begleitet vom Einsatz von "Heizschwammerln") anzuführen.

Elfie Fleck,

per EMail

Weniger Plastikmüll
durch Glasflaschen

Weltweit schwimmt die Plastikflut rund um den Globus. Jedes Jahr hunderte Tonnen mehr - und in der Natur kann es nicht verrotten. Im Gegenteil, es schädigt diese auch noch. Immer mehr Fische und Meerestiere verenden, in ihren toten Körpern findet man Plastikmüll, der auch wunderschöne Badestrände vermüllt.

Jetzt muss endlich Schluss sein damit. Ein Pfand für Plastikflaschen, wie es die Grünen verlangen, ist sinnlos, damit kommt dieses Produkt nicht aus dem Kreislauf und aus den Regalen. Die einzig brauchbare und umweltschonende Lösung ist Glas. Glas ist hygienisch, leicht zu säubern und hat kaum chemische Rückstände. Glas muss wieder seinen dominierenden Platz bei der Abfüllung von Flüssigkeiten bekommen. Wer trinkt schon gerne Wein aus einer Plastikflasche?

Franz Schramböck,

4030 Linz