Zum Artikel von Reinhard Heinisch im "extra", 5. September

Demokratie ist eine
lebendige Staatsform

Hat die Demokratie zum Unterschied von den bislang erfundenen anderen Staatsformen eine dauernde Krise zu bewältigen? Insofern ohne Zweifel, weil sie kraft ihrer durchdringenden Freiheiten mit ihren Gefahren und ihren Chancen ständig im Fluss ist und bleiben muss. Völlig im Gegensatz zu Untertanenstaaten wie Monarchie und Diktatur lebt sie von der und für die Freiheit mit grundlegender Gleichheit im Geist der Brüderlichkeit.

Aktuell betrifft die gestiegene Verantwortung eine umfassende und qualitativ durchdringende Wende zur neuen Zukunftstauglichkeit. Wie in der Demokratie niemals Mehrheiten Minderheiten unterdrücken dürfen, so stehen zukunftsweisend die Geltungen der Generationen zur Diskussion. Wir opfern in der Pandemie einem langen Leben nicht wenig. Abgesehen von der Verantwortung für die Nachkommen: Wann soll der Lebensabend beginnen und wie soll er lebenswert ablaufen? Da gilt es viel zu überlegen und nicht weniger zu tun.

RgR Prof. Reinhard Horner,

1100 Wien

Was kommt nach
den Eurofightern?

Laut der Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ist der Ausstieg aus dem System Eurofighter das erklärte Ziel. Sollte Österreich die 15 Eurofighter Tranche 1 an Indonesien verkaufen können, wird es nur einen Pappenstiel bekommen: Fehlende Ausrüstung ist nachzukaufen, und Upgrades sind fällig.

Die österreichische Regierung sollte nachdenken, wie man die Luftverteidigung kostengünstig verbessern kann. Bevölkerungsschutz und Drohnenabwehr haben Priorität. Hierzu müsste eine moderne bodengebundene Flugabwehr aufgebaut werden.

Oberst i.R. Kurt Gärtner,

4600 Wels