Man kann es auch
positiv formulieren

Auffällig ist, dass im Sprachgebrauch der Bundesregierung - welcher dann auch von den meisten Medien übernommen wird - zumeist von "Verschärfung" die Rede ist, wenn es um das Intensivieren von Maßnahmen gegen die Coronavirus-Verbreitung geht.

Wer dieses negativ besetzte Wort gebraucht, braucht sich auch nicht darüber zu wundern, dass die Ampelfarbe Gelb anfänglich als Bestrafungsakt wahrgenommen wurde - analog zur gelben Karte im Fußball. In meiner Rolle als "Normalbürger" denke ich mir, dass ein Motivieren der Bevölkerung zum konsequenteren Einhalten der verordneten Maßnahmen durch positiv besetze Wörter wie "Verstärkung", "Ausweitung", meinetwegen auch lehnwörtlich "Intensivierung", besser erreicht werden könnte.

Johann Ziegler,

3400 Klosterneuburg

Schanigärten müssen
nicht beheizt werden

Ich bin maßlos verärgert über die unbedachte und klimafeindliche Zustimmung der Wiener Stadtregierung zu "Heizschwammerln" in Gastgärten in der kalten Jahreszeit! Sitzpolster und/oder Decken auf jedem Schanigarten-Sessel sind eine wunderbare Alternative, bei Weitem kostengünstiger, wenn einmal das eine oder andere Stück "verschwinden" sollte, und vor allem umweltschonend. Wo bleibt der Hausverstand?

Sylvia Festa,

1170 Wien

Leserlob für die Feuilletonbeilage "Extra"

Herzlichen Dank für das "Extra" vom vergangenen Samstag! Im Beitrag von Alfred Pfoser ("Glänzendes Blech aus Ottakring") erkenne ich mich wieder - wir sind selbes "Baujahr", ich kam im Jahr 1968 aus Kärnten nach Wien -, und der Bericht von Erich Bramhas hat in mir die Lust erzeugt, nach Krems zu übersiedeln (Wien ist leider inzwischen zu voll).

Christina Gartner,

per E-Mail