Zum Artikel von Edwin
Baumgartner, 2. Oktober

Schutz der Umwelt
und der Menschen

Zu dem Artikel sind zwei Dinge zu sagen: Die Umwelt, das sind nicht nur Kröten, Hamster und Co., das sind auch wir Menschen! Nur ist der Schutz des Menschen durch Gesetze häufig nicht ausreichend, daher muss mit "zum Glauben mutiertem Umweltschutz" auf den Schutz bereits vom Aussterben bedrohter Tierarten zurückgegriffen werden, um hirnlose Projekte, die auch Menschen schaden, zu verhindern.

Zweitens holt uns die Realität sowieso ein: Wenn wir den Lebensraum der Tiere zu stark zerstören, dringen sie in unsere Lebensräume vor. Manche werden krank und übertragen diese Krankheiten auf den Menschen, wie nicht zuletzt das Corona- oder das Ebolavirus. Mit diesen Folgen müssen wir alle leben, nicht nur die Anwohner eines unliebsamen Bauprojekts.

Mag. Andrea Mutzek-Plattner,

1220 Wien

Burgtheater-Matinée zur Kärntner Volksabstimmung

Der Direktor des Wiener Burgtheaters, Martin Kuej, tritt den Ruf des Hauses mit Füßen. Seine Ansprache anlässlich einer Matinée am 4. Oktober zum Gedenken an die Volksabstimmung in Kärnten empfinde ich als Affront nicht nur für die Wiener, sondern auch für die in Wien lebenden Kärntner, denen er mangelnde Kenntnis der Ereignisse vor 100 Jahren und 1945 bis hin zum "Ortstafelsturm" 1972 unterstellt.

Als im zweisprachigen Gebiet aufgewachsene und in Wien lebende Kärntnerin kann ich den Nachhilfeunterricht über die bewegte Geschichte Kärntens (die Herr Kuej aufgrund seines Geburtsjahrganges und seines Heimatortes, weitab vom zweisprachigen Gebiet, nicht erlebt hat) nur verurteilen, ebenso wie seine Leugnung der zunehmenden Bereitschaft zu Konsens und einem friedlichen Zusammenleben. Die Beiträge eines renommierten Historikers und einer sehr geschätzten slowenischen Schriftstellerin haben es nicht verdient, durch die Wortspenden von Herrn Kuej entwertet zu werden.

Dorothea Nahler,

1130 Wien