Zum Gastkommentar von
Ben Segenreich, 16. Oktober

Die internationale
Kritik an Israel

Den Ausführungen von Ben Segenreich kann ich voll zustimmen und ergänzen: Die ehemalige UNO-
Botschafterin Nikki Haley nannte als Begründung für den Austritt der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat, dass dieser zu einer "scheinheiligen, eigennützigen Organisation verkommen sei, zu einer Jauchegrube der Voreingenommenheit".

Alexander Meyer,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von
Thomas Roithner, 13. Oktober

Ein sinnvolles Werkzeug
für den Frieden

Der Zivile Friedensdienst ist ein erfreulicher Ansatz, die seit Jahren vernachlässigte "aktive Neutralitätspolitik" wieder zu stärken. Selbst im nicht neutralen Deutschland ist es ein Erfolgsmodell und von der Schweiz könnten wir lernen, welche positiven Möglichkeiten aktive Initiativen - oft in aller Stille - ermöglichen, Konflikte zu deeskalieren oder gewaltfreie Lösungsmöglichkeiten voranzubringen. Zivile Friedensdienste wären dazu nicht nur in der Lage, sondern auch eine wertvolle Unterstützung der chronisch unterdotierten OSZE.

Dr. Herbert Peherstorfer,

1030 Wien

Der Mord an einem
Lehrer in Frankreich

Unfassbar! Ein Geschichtslehrer wird nahe von Paris ermordet, weil er seinen Schülern den Sinn von Liberté, Egalité und Fraternité an Beispielen erklärte. Der wodurch auch immer radikalisierte Mörder ist kein Schüler dieser Schule, sondern ein in Moskau geborener Tschetschene. Seine Angehörigen wanderten mit ihm nach Frankreich aus. Dies vielleicht deshalb, da moslemische Tschetschenen in Russland häufig Diskriminierungen ausgesetzt sind. Nun beging der 18-Jährige in dem Land, das Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in Europa einführte, diese grauenvolle Tat. Was ging bloß im Kopf des jungen Mannes vor?

Hans Gamliel,

CH-9400 Rorschach