Nachbemerkung zu
den Wahlen in Wien

Sehr geehrte Wähler und Gewählte! Beachten wir bitte auch die allzu vielen Nichtwähler plus die gar nicht wenigen Bewohner ohne Wahlberechtigung. Alle aktuellen Wiener Wahlgewinne stammen letztlich aus der aktiven Minderheit der Bevölkerung unserer so stark wachsenden Hauptstadt.

RgR Prof. Reinhard Horner,

1100 Wien

Eine Begegnungszone in
der Josefstädter Straße

Die Josefstadt bekommt nun also einen grünen Bezirksvorsteher. Schon vor der Wahl machten Pläne für eine Begegnungszone in der Josefstädter Straße die Runde - kolportiert wurde, dass eine Begegnungszone einen nur noch eingleisigen Betrieb der Straßenbahnlinie 2 im Bereich des Theaters in der Josefstadt erfordern würde. Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann hoffe ich inständig, dass diese Begegnungszone von den Grünen nicht mehr angestrebt wird. Es wäre ein Schildbürgerstreich sondergleichen, die traßenbahn als klimafreundlichstes Massenverkehrsmittel mit einem eingleisigen Betrieb zu behindern, anstatt den regelmäßigen Betrieb dieser Linie zu fördern.

Eugen Mertins,

1160 Wien

Gegenwärtige Migration
und soziale Parallelwelten

"Zuwanderung war immer da": So steht es in dem neuen EU-Migrationspakt. Dies stimmt auch, aber: Die Zuwanderung war anders! Die Zuwanderer sind nicht unter dem Vorwand, verfolgte Flüchtlinge zu sein, zu uns gekommen und sie haben keine Rundumversorgung auf Staatskosten beansprucht. Sie haben sich integriert, sie haben die Sprache gelernt und sie haben sich ihren Unterhalt durch eigene Arbeitstätigkeit verdient.

Die jetzigen Zuwanderer aber kommen aus einem uns fernen Kulturbereich und sind einer exklusiven, alle Lebensbereiche beherrschenden Religionsauffassung verhaftet, die der europäischen, christlichen gegenüber ablehnend, wenn nicht feindlich eingestellt ist. Solche Zuwanderer werden sich in unsere bildungsorientierte, individualistische Kultur nur schwer eingliedern. Und das - wie die allgemeine Erfahrung zeigt - auch nicht in zweiter und dritter Generation. Die "Zuwanderung neu" hat zu Parallelkulturen geführt, die noch in kommenden Generationen erhalten bleiben werden.

Peter F. Lang,

per E-Mail