Zum Kommentar von Eva Stanzl, 24. Oktober

Wenn schon, dann die Sommerzeit abschaffen

Meines Wissens fängt die Schule immer noch um 8 Uhr an, viele Kinder müssen schon um 7 Uhr im Kindergarten sein. Ich kann mich noch mit Grauen daran erinnern, wie furchtbar es war, im Finsteren zur Schule zu gehen. Durch die Abschaffung der Zeitumstellung und die Einführung permanenter Sommerzeit würde die Sonne in Bregenz im Dezember nach 9 Uhr aufgehen. Dunkelheit ist im Winter in Österreich sowieso ein Problem, man muss die Situation aber nicht noch verschlechtern.

In manchen Berufen mag es vielleicht leichter sein, in der Früh länger zu schlafen und dafür am Abend eine Stunde länger zu arbeiten; in meinem Beruf muss ich um 7 Uhr in der Arbeit sein, da ist man über jede Sekunde, die es früher hell wird, sehr froh. Wenn schon die Zeitumstellung abgeschafft werden soll, dann weg mit der Sommerzeit und zurück zur Normalzeit.

Markus Winkler,

per E-Mail

Die Zeitumstellung stört
den Schlafrhythmus

Viele Jahre schon beschäftigt mich diese Zeitumstellung enorm. Als Jetlag kann ich das nicht bezeichnen, denn der findet statt, wenn ich mich physisch an einen anderen Ort begebe: An diesem geht jedoch die Sonne auch zu einer anderen Uhrzeit auf, ich gewöhne mich innerhalb kurzer Zeit daran. Bei der Zeitumstellung befinde ich mich aber physisch am selben Ort, der Zeiger der Uhr wird verändert. Ich empfinde das monatelang als störend, vor allem deshalb, weil ich deshalb meist nicht früher ins Bett komme und in der Früh der Wecker um diese eine Stunde früher läutet. Das führt zu dauerhaft einer Stunde weniger Schlaf.

Ich selbst arbeite im Gesundheitswesen, empfinde Schlafdefizit als Stressfaktor und Stress ist ein Gesundheitsrisiko. Ich wünsche mir somit bloß eine Zeit, und zwar die Normalzeit ("Winterzeit"), das ganze Jahr über.

Paul Appoyer,

per E-Mail