Ein Vorschlag zur Elektromobilität

Infolge einer parlamentarischen Anfrage wurde die Anschaffungs-Förderung sogenannter "Plug-in-Hybrid-Autos" kritisiert, weil gemäß einer Untersuchung der elektrische Antrieb statt zu zwei angeblich nur zu einem Drittel genutzt wird und die CO2-Reduktion somit nur halb so groß wie prognostiziert wäre. Da böte sich an, auch das private Stromtanken zu subventionieren, denn die Kilowattstunde Strom ist immer noch erheblich teurer als die Treibstoff-Kilowattstunde.

Wolfgang Riemer,

per E-Mail

Ein Appell an die
menschliche Vernunft

Wie schön wär es, würde die vernunftbegabte Spezies Mensch mehr Gebrauch von dieser Begabung machen! Eine außergewöhnliche Situation wie die derzeitige Pandemie bedarf nun einmal auch außergewöhnlicher Maßnahmen zum Schutz vor weiterer Verbreitung der Virus.

Kann man also nicht einmal auf Skiurlaub verzichten, einmal Weihnachten anders feiern als sonst und Silvester einmal ohne geistlose Krachmacherei, Besäufnis und Massenansammlungen? Diesmal Vernunft walten zu lassen, wäre wohl intelligenter, als hohe Infektionszahlen zu verursachen, medizinisches Personal zu überfordern (nicht auszudenken, wenn die zahllosen Skiunfälle noch dazukämen!) und einen weiteren Lockdown zu provozieren.

Die gegenwärtige Pandemie zeigt einmal mehr: Entweder die Menschheit besinnt sich und ändert freiwillig ihr Verhalten den Umständen entsprechend vernünftig und verantwortungsvoll - oder sie wird zu gravierenderen Lösungsmaßnahmen gezwungen sein und viel Drastischeres erleben als die momentanen Schutzvorkehrungen und den vorübergehenden Verzicht auf manche Gewohnheiten: kollabierendes Gesundheitssystem, viele Menschen mit Folgeerkrankungen, weitere Lockdowns und volkswirtschaftliches Desaster hier, Auswirkungen des Klimawandels, Artensterben und Naturkatastrophen dort.

Es liegt an uns allen, uns so zu verhalten, dass wir das Attribut "vernunftbegabt" verdienen!

Susanne Rödl,

1160 Wien

Eine Mahnung zur
digitalen Arbeitswelt

Ist die neue Arbeitswelt ein Segen oder Fluch? Für mich ein Für und Wider. Ich bin schon ein altes Semester, habe seinerzeit noch mit Lochkarten gearbeitet, später kamen die ersten Computer, die weniger Kapazität hatten als heute mein Handy. Ich selbst bin mit 82 Jahren ein Fan der Neuen Medien.

Aber im Homeoffice fehlt eben der persönliche Kontakt zur Firma, zum Chef und zu den Kollegeninnen und Kollegen. Ständig am Bildschirm hocken, stundenlang in falscher Körperhaltung, und das Alter dankt es mit Wirbelsäulenproblemen, und den Augen tut es auch nicht gut. Und wer bezahlt eigentlich die zusätzlichen Geräte- und Stromkosten?

Der Computer ist ein Roboter, der Mensch - noch nicht!

Franz Schramböck,

4030 Linz