Bitte heuer keine Silvester-Knallerei

Da durch Feuerwerke, die übliche Knallerei und Ähnliches zu Jahreswechsel nicht nur vorsätzlich die Gefährdung von Mensch und Tier, sondern auch Sachbeschädigung diverser Art wissentlich und willentlich in Kauf genommen wird, fände ich es sinnvoll, grundsätzlich auf Silvesterknallerei zu verzichten. Besonders dreist fände ich es, wenn jene, die Corona-Hilfen in irgendeiner Art erhalten haben, ebendiese im wahrsten Sinne des Wortes verpulverten.

Thomas Friedl,

2603 Felixdorf

Ein schlichter Wunsch
für das neue Jahr

Ich wünsche mir schlicht und einfach die Rückkehr zur Normalität. Die Freiheit, hingehen und hinfahren zu können, wann und wohin ich will. Keine Gesichtsmaske tragen zu müssen. Meine Familie, Freunde und Menschen, die mir nahestehen, jederzeit umarmen zu können. Ungehindert Geschäfte, Restaurants, Konzerte und Sportveranstaltungen besuchen zu können. Ich wünsche mir, so leben zu können wie vor Corona. Mit diesem frommen Wunsch bin ich sicher nicht alleine!

Mag. Wilfried Ledolter,

8680 Mürzzuschlag

Ruhe und mehr
digitale Abstinenz

Stille ... kennen wir das überhaupt noch? Kein Fernseher, kein Radio, kein Telefon, kein Computer und kein Tablet - einfach nur Stille. Nur so können wir lernen, einander aufmerksam zuzuhören. Unsere Sorgen zu teilen, gemeinsam zu lachen, einander zu trösten oder unsere Wünsche zu äußern. Aber auch miteinander zu spielen, in den Wald zu gehen, die Natur zu entdecken, zu basteln, zu malen, zu zeichnen, zu lesen und vieles mehr.

Für unsere Kinder und Enkelkinder ist dieser Weg bestimmend - wir sind es, die Vorbildfunktion leben müssen. Kinder machen nach, was Eltern vormachen. Leider ist der Großteil der Eltern abgelenkt und süchtig nach Smartphone, Fernseher und Co, vom Aufstehen bis zum Zubettgehen.

Ich nenne diese "Vorbilder" cyberkrank. Denn: Das digitalisierte Leben ruiniert unsere Gesundheit. Und viel wichtiger: Dieses Leben ruiniert die Gesundheit unserer Nachkommen. Können wir das verantworten?

Daniela Pichler,

5324 Hintersee

Thermenbesuche auch während der Pandemie

Die eminente Bedeutung von "Sanus Per Aquam" (SPA) für die Stärkung der körperlichen und psychischen Gesundheit sollte auch der Regierung und ihren Gesundheitsberatern bekannt sein. Unbestreitbar ist die vorbeugende und therapeutische Wirkung von Thermalwasser, Wechselbädern oder Ausdauerschwimmen in einem Sportbecken (besonders im Winter). Diese Gesundheitseinrichtungen werden überwiegend von der Generation 60+, aber auch von Kindern und Jugendlichen mit Problemen des Bewegungsapparates besucht.

Was bei den sinnvollen Corona-Auflagen im Mai/Juni möglich war - Maske, Abstand, Desinfektion, Lüften und weitere Schutzvorkehrungen im Gastrobereich -, sollte gerade jetzt problemlos mit strengeren Auflagen möglich sein. Diese sehen wir in einer verpflichtenden PCR-Testung der Thermenbesucher und Angestellten sowie Anmeldung, um zu große Besucherzahlen zu vermeiden. Wir sind überzeugt, dass viele den PCR-Test selbst bezahlen würden, um einen ein- oder mehrwöchigen Thermenbesuch buchen zu können.

Die Maßnahmen könnten auch für Fitness-Studios gelten (Stichwort: Muskelkraft-Aufbau für Bewegungsapparat und Atmung).

Barbara und Walter Ziegler,

2700 Wiener Neustadt

Engagement in
der realen Welt

In dem seltsamen und beängstigenden Jahr 2020 ist es möglicherweise am besten, das, was tatsächlich wichtig ist - unsere Familien, unsere Freunde und unsere Gesundheit -, neu zu bewerten. Schalten Sie die Bildschirme aus und gehen Sie hinaus, um zu sehen, wo Sie sich freiwillig melden können, um die Welt zu verbessern. Nur weiter - viele andere Leute sind schon da draußen.

Dennis Fitzgerald,

Melbourne, Australien

Sinneswandel in
Sachen Gentechnik

Die deutschen Grünen sind jetzt für Gentechnik - na ja, fast. Dreißig Jahre haben sie diese verteufelt und die Genforschung in Deutschland ausgebremst, ihre Aktivisten zogen Anfang der neunziger Jahre durchs Land und zerstörten Versuchsanlage mit gentechnischen Pflanzen. Woher nun der Sinneswandel? Ohne Gentechnik kein Impfstoff gegen Corona! Man kann ja schlecht gegen Gentechnik sein und sich mit einem gentechnisch hergestellten Impfstoff gesund halten wollen.

Dr. Karl Hahn,

36469 Bad Salzungen

Zum Gastkommentar von Abualwafa Mohammed, 23. Dezember

Unvereinbare Ansätze von Islam und Christentum

Wenn die Überschrift des Gastkommentars lauten würde: "Christen und Muslime - gemeinsam unterwegs", wäre das ein guter Ansatz, über die bestehenden Spannungen zwischen der Botschaft der Bibel und des Koran nachzudenken und zu versuchen, sie ein wenig aufzulösen.

So aber - "Jesus und Muhammad - gemeinsam unterwegs" - wird Jesus Christus für den Koran vereinnahmt und Muhammad auf eine Ebene gehoben, die schlichtweg falsch ist. Im Islam wird der Koran zum Maßstab für die früheren "göttlichen Bücher" (Thora des Mose, Psalter Davids, Evangelium Jesu) genommen. Nichts darf dem Koran inhaltlich widersprechen. Es darf keine Gottessohnschaft Jesu geben, keine Dreieinigkeit Gottes, keine Kreuzigung Jesu und damit auch keine Erlösung durch Jesus Christus.

Aber genau das ist der Grund des Kommens Jesu in diese Welt; erst dadurch wurde das Erlösungswerk Jesu möglich! Allerdings: In diesem Erlösungswerk kommt Muhammad gar nicht vor.

Dipl. Inf. Friedrich E. Starp,

3003 Gablitz/Wienerwald