Zum Artikel von Edwin
Baumgartner, 29. Dezember

Hörenswerte Werke
für das Violoncello

Mag auch ein sonor gesangvolles Violoncello so manch außermusikalische Assoziation hervorrufen - wobei mir der musikalische Gehalt des wunderbaren Instrumentes bei weitem lieber ist als Hinweise auf Sex und Erotik in Zusammenhang damit -, ist der Artikel genüsslich lesenswert.

Ergänzen darf ich allerdings, dass auch Sir Edward Elgar ein großartiges, reines Cellokonzert zur Konzertliteratur beigesteuert hat. Besagtes Konzert ist untrennbar mit der im Artikel angeführten Solistin Jacqueline du Pre verbunden, deren nahezu ekstatisch raue Herangehensweise an das Stück in einer Liveeinspielung mit ihrem Mann Daniel Barenboim gipfelt, die meines Erachtens noch über die eher zurückhaltende, dennoch wunderbare Studioeinspielung der Künstlerin mit Sir John Barbirolli zu stellen ist.

Ist das Cello doch überwiegend in den Bereich der Kammermusik verbannt, möchte ich noch und vor allem auf Franz Schuberts großes C-Dur-Quintett hinweisen, welches die Streichquartettformation um ein zweites Cello anstelle der üblichen Bratsche ergänzt, wodurch nahezu überirdisch jenseitige Harmonien im Klang erzeugt werden.

Mag. Thomas Rauchenwald,

1130 Wien

Zum Gastkommentar von
Ernst Smole, 29. Dezember

Kunst, Kultur
und Wissenschaft

Vielen Dank für den ausgezeichneten Gastkommentar "Sind Nobelpreisträger kulturverliebt?" - wunderbar!

Christina Vossoughi,

per E-Mail

Zur Anhebung der Normverbrauchsabgabe

Nachdem die Wiener und Wienerinnen endlich von der fanatisch gegen Autofahrer gerichteten Verkehrspolitik der Grünen befreit wurden, werden nun alle Österreicherinnen und Österreicher von den Bundesgrünen schikaniert.

Werner Kogler behauptet, Österreich durch Steuererhöhungen von "Stinkern" befreien zu wollen. Erstens sind damit die überragende Anzahl von Pkw gemeint (und nicht nur SUVs) und zweitens wurden die Lkw mit keinem Wort erwähnt. Wer wie ich derzeit beruflich oft die Autobahn befährt, fährt an einer "geschlossenen Bordwand" von Schwerkraftfahrzeugen entlang. "Von der Straße auf die Schiene" ist auch so eine Idee der Grünen, die gut klingt, aber nicht angenommen wird.

Also was bleibt? Steuererhöhung! Unter dem Vorwand der Ökologisierung der Steuerpolitik macht man ein paar Kleinwagen um ein paar hundert Euro billiger, den Großteil der Pkw aber empfindlich teurer. Doch mit Steuern kann man den CO2-Ausstoß nicht reduzieren, und solange es keine Batterien mit wesentlich höherer Kilometerleistung auch für Familienfahrzeuge und solche mit Wasserstofftechnologie gibt, wird sich das nicht ändern.

Herbert Skarke,

per E-Mail