Noch lange kein Ende
der Corona-Krise

Die wenigsten glauben noch, dass die Covid-Pandemie im Laufe dieses Jahres zu Ende geht. Es sind die Massenimpfungen ja erst für den Sommer und die zweite Jahreshälfte vorgesehen, und deren positive Auswirkungen auf die Infektionszahlen werden auch nicht von heute auf morgen eintreten, da ist mit Monaten zu rechnen. Die Auswirkungen von Mutationen des Virus sind überhaupt noch nicht einzuschätzen.

Jedenfalls ist davon auszugehen, dass die Seuchensituation weit länger andauern wird als ursprünglich angenommen. Man wird sich auf vielerlei Weise umstellen müssen, und man wird zur Kenntnis nehmen müssen, dass das Leben nicht so bald wieder so sein wird wie zuvor.

Wir in Österreich werden auch in Betracht ziehen müssen, dass auf Jahre hinaus die Deviseneinnahmen aus dem Tourismus nicht mehr so fließen werden wie in der Vergangenheit. Man wird sich ein Grenzmanagement überlegen müssen unter Bedachtnahme der Infektionszahlen in anderen Ländern. Die Schulbildung wird eine Delle bekommen. Man wird auch unser Gesundheitswesen auf neue Beine stellen müssen, und es wird einer Reihe von gesetzlichen Maßnahmen bedürfen, um der neuen Situation gerecht zu werden.

Peter F. Lang,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von
Ernst Smole, 9. Jänner

Denken über die Grenzen
der Disziplinen hinweg

Leserglück! Danke an Ernst Smole für seinen geistesvollen Kommentar, der uns zeigt, wie ergiebig das Zusammendenken ist. Als Lehrer fühle ich mich ermutigt, die Schülerinnen und Schüler für das Zusammendenken zu begeistern. Schüler und Schülerinnen sind Zusammendenker durch und durch - manchmal zwar unangemessen in der Schlussfolgerung, undiszipliniert sozusagen, aber sie behaupten nie: "Das ist nicht meine Disziplin." Für einen kurzen Moment freue ich mich sogar auf Distance Learning.

John Valliere,

3100 St. Pölten