Was tun nach einem Jahr
Corona-Pandemie?

Das Coronavirus treibt uns, hartnäckig und ansteckender denn je, vor sich her, potent und mutierend. Die einzig wirksame Gegenmaßnahme ist: impfen, impfen, impfen. Es gilt, an Impfstoff aufzukaufen, was erhältlich ist, weil jeder Impf-Euro ein X-Faches an Wirtschaftsstützung aufwiegt.

Bis zur Herdenimmunisierung helfen allein freiwillige oder verordnete Schutzmaßnahmen, wie Masken, Handhygiene, Elefanten-Abstand und Kontaktbeschränkung; Sperrstunde um 21 Uhr, Theater- und Kinovorstellungen mit auf ein Drittel reduzierter Kapazität und gestaffelter Ankunft und Abgang des Publikums. Hohen Inzidenzen sollte mit Ortsabsperrungen statt mit einem landesweiten Lockdown begegnet werden. Nur so kommen wir aus dem Covid-Dilemma und dem wirtschaftlichen Desaster heraus, und das muss aus obersten Mündern immer wieder, aber unaufgeregt kommuniziert werden!

Wolfgang Riemer,

per E-Mail

Das grammatikalische und
das natürliche Geschlecht

Was veranlasst gewisse Leute, die deutsche Sprache umkrempeln zu müssen? Ist deren Selbstbewusstsein so gering, dass sie sich an wehrlosen Buchstaben und Wortgebilden austoben müssen? Wer ist befugt, mir vorzuschreiben, wie und was ich schreiben oder sprechen darf? Ich habe mich mein gesamtes Berufsleben nie als Frau ausgegrenzt gefühlt, wenn von Lehrern, Schülern, Studenten oder Professoren die Rede war. In nahezu militanter Manier sämtliche weiblichen Mehrzahlformen den männlichen hinzuzufügen, macht Sätze nicht nur unnötig länger, es birgt auch Stolpersteine, was den Sprechrhythmus anlangt, und ist schlicht und einfach nicht zum Anhören, geschweige denn zum Ansehen.

Ich frage mich: Was kommt als Nächstes? Werden geschlechtsspezifische Bezeichnungen bald gänzlich abgeschafft? Sind wir dann alle 8,93 Millionen in Österreich einwohnende Wesen? Muss ich mir im Restaurant von einem "servierenden Wesen" das Menü bringen lassen? Bin ich bald ein im Ruhestand befindliches, oder pendelndes, steuerzahlendes, aber hoffentlich kein von Covid-19 betroffenes, sondern möglichst bald zu impfendes Wesen?

Irmtraud Heginger,

3013 Tullnerbach

Krötenwanderungen
in der Frühjahrszeit

Millionen Amphibien sind im Frühjahr auf dem Weg zu ihren Geburtsgewässern, um dort zu laichen. Instinktiv suchen Frösche, Kröten und Molche den Tümpel auf, an dem sie selbst geschlüpft sind und wo sie einst geeignete Lebens- und Wachstumsbedingungen vorgefunden haben. Leider werden diese archaischen Wanderrouten immer öfter von Straßen gekreuzt, auf denen unzählige Tiere ihr Leben verlieren. Fahren Sie deshalb in der Nähe von Gewässern, Wäldern, Parks und in der Umgebung von Krötenzäunen besonders vorsichtig!

Ingrid Stracke,

Tierschutzverein, Tierheim und Gnadenhof Purzel&Vicky